Die unendliche Geschichte (2)

Nachdem Ende der 1990er-Jahre das Feld auf diese Weise vorbereitet worden war, präsentierten die die maßgeblichen Weingremien ihr Konzept einer herkunftsorientierten Weinbezeichnung als DIE Lösung für viele echte und behauptete Probleme der österreichischen Weinwirtschaft.

Auch durch die Tatsache, dass es sich dabei um ein Experiment handelt, das einen Bruch mit allen bekannten Weinbezeichnungssystemen darstellt und deshalb durchaus dazu geeignet ist, neue Probleme aufzuwerfen, hielt die Verantwortlichen nicht davon ab.

Die Quadratur des Kreises

„Germanisches“ Weinrecht

Das österreichische Weinrecht definiert (wie auch das deutsche) Qualität in erster Linie über die Traubenreife, die – nicht ganz unumstritten, aber auch nicht völlig falsch – der Einfachheit halber über den Zuckergehalt definiert wird.

Natürlich zählt auch der Hektarertrag, der Geschmack (via obligater Prüfnummernverkostung ab der Stufe Qualitätswein) und die Herkunft (die z.B. beim Qualitätswein wesentlich enger gefaßt ist, als beim Tafel- oder Landwein). Hauptkriterium für die Weinbezeichnung sind aber letztlich trotzdem die Zuckergrade der Trauben.

Damit hat dieses System etwas sehr demokratisches: Es verwehrt keinem Winzer die höchsten Qualitätsbezeichnungen, wenn er in der Lage ist (durch gute Lagen und sorgfältige Arbeit), am Ende des Weinjahres hochreife Trauben zu ernten.

Weiterlesen

Leider nicht nahe-liegend

Heute findet Etappe 24 der deutschsprachigen Wein(blog)rallye statt. Gastgeber ist der Ultes, und nach seiner Vorgabe schreiben heute alle, die Lust dazu haben über das deutsche Weinbaugebiet Nahe und seine Weine. Für einen eigenen Beitrag liegt mir die Nahe doch etwas zu fern, aber ich freue mich schon auf die üblicherweise höchst unterschiedlichen Herangehensweisen der … Weiterlesen

Deutsche Aufregung um Gault Millau

Wie der deutsche Winzerblog hier berichtet (und via Beitrag und Kommentarfunktion auch zu anderen Quellen verlinkt), gehen bei unseren Nachbarn gerade die Wogen hoch, weil Gault Millau seinen Weinführer bzw. ein Zusatzpaket für Winzer zum Buch offenbar kostenpflichtig machen möchte.

Für die freiwillige Gebühr von 195 Euro (plus Mwst.) erhält der Winzer nicht nur den bisher kostenlosen Eintrag im Weinguide, sondern auch noch eine Urkunde, zwei Buchexemplare und die Nutzungsrechte für das Gault-Millau-Logo.

Auch wenn man über solche Gebühren an sich, deren Höhe und speziell deren Auswirkungen auf die Objektivität einer Bewertung und ihr Verhältnis zum Werbewert einer Auszeichnung für den Weinbaubetrieb natürlich trefflich diskutieren kann, verstehe ich die Aufgregung dennoch nicht ganz.

Vielleicht liegt das daran, dass ich die Weinmedien schon seit langer Zeit nicht mehr als Hort der Wahrheitsverkündung betrachte, sondern als (zugegeben wichtige) Co-Akteure im großen Weintheater. Und wie unter den Weinbauern gibt es auch unter den Medien recht unterschiedliche Ansichten darüber, was an Geld und Methoden einem die Aufmerksamkeit des Publikums wert sein muß.

Weiterlesen

Mein aktueller Blick in die Welt

Nach dem kräftigen Triebwachstum der letzten Wochen und der abgeschlossenen Blüte ist in den nächsten Tagen ist der erste Laubschnitt angesagt. Das Entfernen der Triebspitzen verhindert nicht nur das Abbrechen oder Über-die-Trauben-hängen der langen Triebe, sondern lenkt auch die Kraft des Weinstocks verstärkt in die Trauben. Vor zwei Jahren habe ich hier bereits ausführlicher darüber berichtet. … Weiterlesen

Mal was Neues!

Heute habe ich an der leichter zugänglichen Seite jedes unserer Weingärten kleine Hinweistafeln montiert, die unseren Helfern das Finden unserer Weingärten erleichtern und Passanten die Möglichkeit geben sollen, sich von unserer sorgfältigen Weingartenarbeit zu überzeugen. Wie bei allen Ausfahrten mit dem Auto habe ich dabei auch gleich Müllabfuhr gespielt. Es gibt nämlich offenbar jede Menge … Weiterlesen

Die einen wachsen,…

…und um die anderen müssen wir noch zittern. Während sich diese Zweigelt-Traube schon im Stadium der Schrotkorngröße befindet, blühen die letzten Gescheine „dank“ des naßkalten Wetters der letzten Wochen immer noch. Um den Muskat Ottonel machen wir uns mittlerweile echte Sorgen. Wie es scheint, sind sehr viele der kleinen Blüten dieser empfindlichen Sorte nicht richtig … Weiterlesen

Die unendliche Geschichte (1)

Auch wenn ich in diesem Blog gelegentlich über die Diskussion und die Etablierung von DAC-Weinen berichtet habe, schiebe ich den eigentlichen Kern der ganzen Sache schon lange vor mir her.

Das kommt nicht von ungefähr, denn schließlich arbeite ich mich seit mehr als zehn Jahren im richtigen Leben am Thema herkunftsorientierte Weinbezeichnung ab, und will mir damit nicht auch noch meine BlogFreizeit vermiesen ausfüllen.

Nachdem die Sache jetzt auch für unser Gebiet konkret zu werden scheint, bleibt mir aber wohl gar nichts anderes übrig, als darüber zu bloggen. Um Nicht-Insider nicht zu überfordern, werde ich es aber langsam (und in einer Serie) angehen, denn in einem einzigen Beitrag ist diese unendliche Geschichte ohnehin nicht zu erzählen.

Am Anfang war das Wort

Weiterlesen

Die Krise hat auch ihre guten Seiten

Wer hätte das zu hoffen gewagt? Anstatt der Blogosphäre (welch komisches Wort) nach diesen Schwierigkeiten den Rücken zu kehren, nützt Weinblogger-Urgestein Thomas Lippert die Krise für einen Neuanfang. Nicht nur, dass er unter neuem Namen und mit neuen Schwerpunkten weiterblogt, auch sein Winzerblog wird – mit neuer Funktion – weiterleben. Und der englischsprachige Blog und … Weiterlesen

Naturbegrünung

Nach dem feuchten Winter ist die Naturbegrünung unserer Weingärten heuer stärker gewachsen, als in den letzten Jahren. Da kaum hartnäckige Problemunkräuter dabei sind und die Wildformen von Gerste und Hafer dominieren, haben wir den Bewuchs auch länger toleriert, als wir das normalerweise tun. Bisher wurde der Boden heuer nur mit einem Spezialgerät gelockert, ohne dabei … Weiterlesen

Gehen wir zur Wahl!

Europafahne

Am kommenden Sonntag findet die Wahl zum Europaparlament statt, bei der wohl die meisten Leser dieses Blogs wahlberechtigt sind. (Sorry, liebe Schweizer, aber an der EU liegt es in eurem Fall nicht.)

Diese Gelegenheit möchte für den folgenden Aufruf nützen:

Gehen wir zur Wahl!

Was, werden manche sagen, die abgehobenen Bürokraten in Brüssel auch noch wählen? Wo die doch nichts anderes als krumme Gurken im Kopf haben und die Glühbirne verbieten wollen?

Weiterlesen

Nass, kalt und windig

Nach fast zwei Monaten ohne nennenswertem Regen haben wir in den letzten Tagen immerhin gut 25 Liter pro Quadratmeter abbekommen. Die kleinen Hagelkörner, die am Freitag Abend auch dabei waren, haben zum Glück keinen Schaden angerichtet. Trotzdem ist die Freude über das lang ersehnte Nass und die derzeitige Wetterlage nicht ungetrübt. Schließlich ist die Rebblüte … Weiterlesen

Mörbisch zur Weinblüte

Am Wochenende nach Pfingsten feiern 12 Mörbischer Weinbauern die Weinblüte und öffnen aus diesem Anlaß ihre Kellertüren. Nähere Infos für alle Kurzentschlossenen gibt es hier. Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Blog-Leser die Gelegenheit dazu nützen würde, die Person hinter diesem Blog und seine Weine kennenzulernen.

Frau S. fragt

Sehr geehrter Herr Fiedler!

Vor einigen Wochen bin ich auf Ihren Weinblog gestossen, den ich nun mit Begeisterung verfolge. Ich hätte allerdings zu einem älteren Thema einige Fragen…

Es geht um die Rotweinbereitung.
Wieviele Tage wird bei der Gärung umgepumpt? Sie haben geschrieben, dass der Wein am Ende der Gärung nur mehr befeuchtet wird, wie geschieht dies? Auch mittels Rundpumpen??

Sie haben glaube ich irgendwo im blog erwähnt, dass der Biologische Säureabbau beim Rotwein nicht auf der Maische erfolgen sollte. Warum ist dies so? Kann es sein, dass einige Betriebe den Biologischen Säureabbau auf der Maische durchführen, da laut Ihnen nach 5 Tagen bis 5 Wochen erst abgepresst wird?

Auf wieviel mg/l wird Rotwein bei der Lagerung im Barriquefass, Großem Holzfass oder Stahltank geschwefelt? Wird durch hohe Schwefelgaben die Farbe reduziert?

Ich hoffe Sie finden Zeit um mir meine Fragen zu beantworten.
Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße
S.

Auch wenn es sich um sehr detailierte Fragen handelt, möchte ich, wenn es schon um meinen Blog geht, versuchen (wie Frau S. bereits per Mail angekündigt) an einer Art offenem Brief zu antworten:

Weiterlesen

Fünf Wochen später…

Übermorgen ist es fünf Wochen her, dass wir unsere Jungreben am Goldberg gepflanzt haben. Und wie man an diesem Foto sehen kann, waren seither nicht nur wir, sondern auch die Reben fleißig. Zugegeben, nicht alle Stöcke sind so kräftig gewachsen, wie der auf dem Foto. Aber abgesehen von denen, die uns abhanden gekommen sind, gibt … Weiterlesen

Wer macht denn sowas?

Seit der Pflanzung vor einem Monat sehen wir fast täglich nach unseren jungen Reben am Goldberg. Sie entwickeln sich prächtig, aber seit gestern oder vorgestern fehlen am Beginn einer Rebzeile sieben Stück, die ursprünglich ganz sicher da waren. Vandalismus ist wohl auszuschließen, denn erstens fehlen die Reben und sind nicht nur beschädigt. Und wenn jemand … Weiterlesen

Es blüht so grün…

…wenn Mörbischs Weingärten blühen Die Büte ist ein wichtiger Wendepunkt im Weinjahr. Der Rebstock verlagert seine Energie vom (Trieb-)Wachstum hin zur Traube, und auch wenn in den nächsten rund 100 bis 110 Tagen bis zur Ernte noch viel passieren kann, hat die Blüte einen großen Einfluß auf die Menge und Qualität des Jahrgangs. Da kann … Weiterlesen

Das Logo mit dem Punkt

Österreich Wein

Der österreichische Wein hat ein neues Logo. Mit Punkt. Und auch wenn der rotweißrote Punkt auf den ersten Blick vielleicht etwas verloren gewöhnungsbedürftig wirkt, ist er eigentlich die Hauptsache.

Der Punkt symbolisiert nämlich jene Banderole, die die Mündung aller heimischen Qualitätsweinflaschen zieren muß, und die Tafel- und Landweine nicht zieren darf. Und die damit jenes Erkennungszeichen darstellt, dass im Unterschied zum Kleingedruckten auf dem Etikett auch von Weitem die Identifikation eines österreichischen Qualitätsweines ermöglicht.

Weiterlesen

Wein-Blogosphäre ohne Winzerblog?

Auch wenn ich es noch nicht wirklich glauben will, wie es hier aussieht, verliert die deutschsprachige Weinblogger-Szene leider eines ihrer aktivsten und beliebtesten Mitglieder. Als Endpunkt einer schon seit längerer Zeit laufenden Blogger-Fehde hat sich Thomas Lippert offenbar entschlossen, seinen Winzerblog und seinen deutschsprachigen Twitter-Account einzustellen. Obwohl ich die Hintergründe bestenfalls erahnen bzw. zwischen den … Weiterlesen

Bordeaux

Paul Torday: BordeauxNeulich fand ich im Weinbuchregal meiner Lieblingsbuchhandlung Paul Tordays „Bordeaux“ und war darüber etwas verwundert, weil Weinkrimis sonst üblicherweise unter „Krimi“ und nicht unter „Wein“ zu finden sind.

Und um einen Krimi handelte es sich wohl, schloß ich aus dem Kurztext auf der Rückseite:

Frankie Wilberforce, Anfang dreißig, IT-Unternehmer, Single, weiß genau, was er will. Bis er sich verführen lässt. Er verliebt sich, er kauft einen Weinkeller, er genießt das pralle Leben. Doch dann fällt er umso tiefer…

Recht schnell stellte sich beim Lesen aber heraus, dass sich der „Roman in vier Jahrgängen“ nicht um ein Verbrechen dreht, sondern ausschließlich um den dramatischen Verfall der Hauptfigur, an dem das titelgebende Getränk einen entscheidenden Anteil hat.

Weiterlesen

Preiskontrolle

Gestern war ich wieder einmal als Vortragender tätig. Und weil die Themen „Weinbau“ und „Kellerwirtschaft“ auf dem Programm standen, nützte ich die dabei für Lektoren vorgesehene Möglichkeit auch (konkret zwei) eigene Weine mit den Teilnehmern zu verkosten. In den meisten Fällen ergibt sich daraus eine klassische Win-Win-Situation. Die Seminarbesucher erfahren anhand von konkreten Weinen mehr … Weiterlesen

26 Kilometer

So schnell waren wir noch nie. In den zwölf Tagen seit der Pflanzung unserer Junganlage am Goldberg haben wir 530 Löcher gebohrt und ebensoviele Holzpfähle hineingestellt 3730 Eisenstäbe jeweils genau bei einer Rebe positioniert 26 Kilometer Draht abgerollt, gespannt und mit 3700 Nägeln fixiert. Jetzt ist das Unterstützungsgerüst fertig, und zum Abschluß haben wir den Boden … Weiterlesen

Denkwürdige Jahrgänge: 1989

Anläßlich des 20. Jubiläums wird heuer vor allem der politischen Ereignisse des Jahres 1989 gedacht. Der Fall des Eisernen Vorhanges hat Europa und die Welt in einem Ausmaß verändert, wie das (weitgehend) friedliche Entwicklungen nur ganz selten vermögen.

Für uns brachte das letzte 80er-Jahr Weltgeschichte vor der eigenen Haustür. Und auch wenn ich damals erst 15 und mir die Tragweite der Geschehnisse nicht wirklich bewußt war, sind mir viele Dinge in Erinnerung geblieben. In meiner Anfangszeit als Blogger habe ich hier schon einmal darüber berichtet.

Der Weinjahrgang 1989 kann da natürlich schwer mithalten. Dabei hat er es sich zumindest was unseren Betrieb betrifft durchaus verdient, dass man sich an ihn erinnert.

Weiterlesen

Ein guter Anfang

Das Weinjahr 2009 fängt gut an. Anders als in den letzten Jahren haben wir heuer bisher keine nennenswerten Schäden durch Rehe zu verbuchen, und angesichts der vergleichsweise weit fortgeschrittenen Vegetation sind auch keine größeren Probleme mehr zu befürchten. Seit Anfang April beobachten wir unsere besonders gefährdeten Weingärten genau, um die jungen Triebe so spät wie … Weiterlesen

Schlag auf Schlag

Nicht immer folgt das Erstellen des Unterstützungsgerüstes unmittelbar auf die Pflanzung. Weil es aber vom Wetter und vom Arbeitsablauf her gerade paßt, geht es heuer Schlag auf Schlag. Vergangenen Freitag und heute haben wir rund 530 Löcher in den Goldberg-Boden gebohrt, und unsere Akazienpfähle Marke Eigenbau so exakt wie möglich hineingestellt. Langsam nimmt der neue … Weiterlesen

Sie wachsen schon!

Frisch gepflanzte Jungrebe

Gestern war es soweit. Den ganzen Tag über haben Thomas und Csaba von der Rebschule unseres Vertrauens mit unserer Hilfe rund 3730 Reben gepflanzt. Und auch wenn man natürlich noch nichts davon sieht, spricht man in Weinbauernkreisen am Abend eines solchen Tages gerne davon, dass die Reben jetzt schon wachsen.

Weiterlesen

In den Startlöchern

Morgen ist es soweit! Wenn uns die prognostizierten vereinzelten Regenschauer keinen Strich durch die Rechnung machen, erfolgt die Pflanzung unserer Junganlage am Mörbischer Goldberg. Bereits gestern hat die Rebschule unseres Vertrauens die Reben geliefert, die sie genau nach unseren Wünschen veredelt hat. Bis dahin waren die Pflanzen dank Kühlhaus im Winterschlaf und tragen daher noch … Weiterlesen

Hightech für exakte Reihen

Obwohl die maschinelle Pflanzung von Reben schon seit Jahrzehnten möglich und üblich ist, haben wir unsere Junganlagen bis vor drei Jahren ausschließlich händisch ausgepflanzt. Maschinell gepflanzte Reben wachsen zwar oft besser an (vor allem weil ihnen längere Wurzeln belassen werden können), aber die bisher üblichen Verfahren waren uns nicht exakt genug. Eine genaue Pflanzung ist nämlich … Weiterlesen

Das Wunder der Reife

Oder: Was Analysenwerte über die Lagerfähigkeit von Wein aussagen Bei allem Rätselraten über die Reifung von Weinen gibt es doch ein paar Parameter, die weitgehend unbestritten als Indiz für ein gutes Entwicklungspotential gelten. Einer davon ist der Extraktgehalt, also die Summe aller nicht verdampfenden Bestandteile des Weines. Landläufig werden vor allem Mineralstoffe wie Kalium und … Weiterlesen

Angewandte Geometrie für Fortgeschrittene

 

Ausstecken eines neuen Weingartens

Je mehr Arbeiten im Weingarten maschinell erfolgen, umso exakter muß dieser angelegt werden. Davon abgesehen sieht es aber auch schöner und professioneller aus, wenn eine Investition für die nächsten 30 oder mehr Jahre sorgfältig vorbereitet wird.

Unsere Parzelle am Mörbischer Goldberg hat uns diesbezüglich in den letzten Tagen einiges abverlangt. Auf einer Länge von gut 300 Metern verringert sich die Breite von fast 50 Meter auf weniger als zehn. Damit gleicht das Grundstück eher einem Dreieck, als einem Rechteck.

Noch komplizierter wird die Einteilung der Rebzeilen durch eine deutliche Rechtskurve des künftigen Weingartens, wobei der Kurvenradius der beiden seitlichen Grundstücksgrenzen stark voneinander abweicht. Und wie fast immer gibt es auch keine Grenzsteine (mehr) als Anhaltspunkte für die Vermessung der Grundstücksgrenzen.

Weiterlesen

Es tut sich was!

austrieb-komprimiert

Nachdem der lange Winter vor drei Wochen nahtlos in den Sommer übergegangen ist, haben sich die Reben in den letzten Tagen unglaublich rasant entwickelt. Erst vor gut einer Woche habe ich einen Beitrag zu diesem Thema entworfen und wollte ihn mit diesem Foto illustrieren:

Weiterlesen