Kirsche, Mandel, Nuss und mehr

Jahrhundertelang standen angeblich tausende Kirschbäume in den Mörbischer Weingärten. Wahrscheinlich ist sogar unser Ortsname eine Abwandlung des ungarischen Wortes Meggyes für Kirschen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mörbisch jedenfalls 1254 als possessio Megyes, was man laut Wikipedia mit „kirschenreicher Ort“ übersetzen könnte. Bis ins 20. Jahrhundert hinein brachten die Kirschen meinen Vorfahren Geld zu einer Zeit, … Weiterlesen

Unser Müll, und der der anderen

Bei unserer alltäglichen Arbeit im Weingarten versuchen wir, so weit wie möglich auf naturfremde Stoffe zu verzichten. Das Unterstützungsgerüst ist aus Holz und Metall, in Junganlagen binden wir die Reben mit Stroh, wir wickeln die Stämme der Rebstöcke um die Eisenstäbe, statt sie daran mehrmals mit Kunststoffbändern festzubinden, und die Klemmen, die bei der Laubarbeit … Weiterlesen

Vielfalt und Abwechslung

Reben sind eine Dauerkultur über mehrere Jahrzehnte (bzw. in den alten Rieden mehr oder weniger über Jahrhunderte). Deshalb ermüden Weingärten auch bei bestmöglicher Bewirtschaftung (z.B. durch Begrünung der Fahrgassen) unweigerlich den Boden, auf dem sie stehen. Um dem entgegenzuwirken, hat mein Vater schon vor Jahrzehnten, als das noch völlig üblich war, damit aufgehört, neue Weingärten … Weiterlesen

Nachhaltigkeit?

Der Begriff der Nachhaltigkeit durchdringt nach und nach alle Lebensbereiche, und natürlich kann sich auch die Weinwirtschaft dieser Entwicklung nicht entziehen. Das ist grundsätzlich positiv, wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten, vom Versuch einer Definition bis zur konkreten Umsetzung, wie z.B. auch das Lexikon der Nachhaltigkeit hier schreibt: Der Gedanke der Nachhaltigkeit (sustainability) ist seit vielen … Weiterlesen