
Seit Ende Oktober ist in vielen Weingärten etwas zu beobachten, was auch mein Vater in seiner mehr als 50jährigen Weinbauernlaufbahn noch nie gesehen hat: Anstatt sich auf den nahenden Winter vorzubereiten, treiben zahlreiche Knospen an den oberen Trieben der Rebstöcke kleine Blätter und kurze (Geiz-)Triebe als ob wir mitten im Frühling oder Sommer wären!
Wie es scheint, hat die verzögerte Entwicklung der Reben im heurigen Sommer die jüngeren Teile des Rebholzes nicht vollständig ausreifen lassen. Der milde Oktober gab den dort befindlichen Knospen dann das Gefühl, der Sommer wäre noch voll in Gang und die feuchtigkeitsbedingt starke Wuchskraft des Jahrgangs tat ein übriges.







