Der Meisterblogger

Schneller als erst gestern von mir erhofft bzw. angedeutet sind heute die nächsten Weinjournalisten-Komplimente bei mir eingetrudelt. Es scheint tatsächlich Wei(h)nachten zu werden:

Im brandneuen A-la-Carte-Magazin schreibt der bekannte Weinjournalist Michael Pronay in seinem Artikel über bloggende österreichische Winzer unter anderem von Bernhard Fiedlers „We(in)blog“, der es in Sachen Niveau und Sprachbeherrschung locker mit Profijournalisten aufnehmen kann und adelt mich in der Überschrift zu „meinem“ Kapitel gar zum Meisterblogger.

In der folgenden Beschreibung unseres Weingutes und meiner Blog-Historie zitiert er mich mit den Worten „Logischerweise kommt ein Großteil der Themen aus dem eigenen Betrieb, aber ich will eine Grenzhof-Fiedler-Werbeplattform doch eher vermeiden.“ und kommentiert: Was durchaus gelingt, denn den Fiedler’schen Blog empfindet man als angenehm uneitel.

Herzlichen Dank, Michael Pronay, aber wenn das so weiter geht, kann sich das schnell ändern 😉

3 Gedanken zu „Der Meisterblogger“

  1. Auch von mir, auch wenn’s weniger zählt, complimenti, aber wenn Oberlehrer Michl explizit Deine „Sprachbeherreschung“ besonders hervorhebt, heißt das einiges.

  2. Danke, Peter!

    Es zählt übrigens nicht weniger. Schließlich habe ich gestern nicht umsonst geschrieben:

    Lob von einem “professionellen” Leser (einem Wein- und Gastrojournalisten) freut mich ebenso wie solches von privaten Weinfreunden und Winzerkollegen.

    Im ersten Entwurf kam bei etwas anderer Satzstellung die Formulierung „umso mehr“ vor, aber so gefällt es mir besser 😉

  3. Wie schon mehrfach in anderen Beiträgen von mir angedeutet: Auch ich finde Gefallen an der sprachlichen Pointiertheit dieses (Deines) Blogs und fühle mich davon animiert, meine bescheidene Anmerkungen zu machen – an der Sprache herumzufeilen ist auch Teil meiner täglichen Arbeit und ich denke, dass ich diesbezügliche Qualität wahrnehmen kann und sehr schätze. Somit Gratulation zu den offiziellen Ehrungen!
    Und um zum Ausgangspunkt „Wein“ zu kommen: Auch da ist das „Herumfeilen“ am möglichst guten „Ausdruck“ (=Geschmack) eine deutlich wahrnehmbare Passion des Autors dieses Blogs, und auch da (potentiell durchaus mit folgenreichem Risiko verbunden) fühle ich mich zum Mitmachen animiert…..
    LG: Erwin

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