{"id":8706,"date":"2026-08-23T19:54:15","date_gmt":"2026-08-23T17:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8706"},"modified":"2026-08-23T19:54:15","modified_gmt":"2026-08-23T17:54:15","slug":"aussergewoehnliche-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8706","title":{"rendered":"Au\u00dfergew\u00f6hnliche Zeiten&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&#8230;erfordern ungw\u00f6hnliche Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nichts ist so, wie es schon einmal war in diesem besonderen Jahrgang 2026. Mehrere wochenlange Hitzewellen um und \u00fcber 35 Grad, die 40er-Marke erstmals \u00fcberschritten und monatelang kein ernstzunehmender Tropfen Regen. <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8692\">Hier<\/a> habe ich Anfang August dar\u00fcber geschrieben und es ist seither nicht viel anders geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dementsprechend schwierig ist die Planung der Lese. Dass sie fr\u00fch sein wird, war klar. Aber so fr\u00fch habe ich sie dann auch wieder nicht erwartet, deshalb mussten wir in der vergangenen Woche einige Pl\u00e4ne \u00fcber den Haufen werfen. Weinlieferung vorverlegen, Erntehelfer alarmieren und Presshaus und Keller so schnell wie m\u00f6glich auf Vordermann bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Gl\u00fcck konnten wir flexibel genug agieren, um bereits am vergangenen Dienstag (den 18. August!) unseren Ros\u00e9 vom Zweigelt und einen Teil des Gr\u00fcnen Veltliners zu ernten. Die haben wir als Weine gerne nicht zu kr\u00e4ftig und deshalb war es wichtig, sie zu lesen bevor ihr Zuckergehalt (und damit der sp\u00e4tere Alkohol) in unerw\u00fcnscht hohe Sph\u00e4ren steigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei den anderen Trauben ist die Reife bereits weit fortgeschritten, sodass wir ab morgen Montag, den 24. August mit gro\u00dfer Mannschaft die Hauptlese starten werden. Alte Gewissheiten was die Abfolge der Ernte betrifft, werden uns heuer allerdings kaum helfen. Zu gro\u00df ist der Unterschied zwischen jungen und alten Reben und zwischen den Sorten, die den Wassermangel besser verkraften und jenen, die zu mehr Stress neigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=6888\">2018<\/a> ist die heurige Ernte nicht nur unsere fr\u00fcheste, sondern auch die allererste, die wir mit dem Ros\u00e9 begonnen haben. Abgesehen von der (erwarteten) geringen Erntemenge war der Auftakt am Dienstag durchaus vielversprechend. Das macht mich gemeinsam mit den rund 20mm Regen am Donnerstag durchaus zuversichtlich f\u00fcr den Jahrgang 2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar sind die n\u00e4chsten Wochen die anstrengendsten des ganzen Weinjahres, in denen man mitunter an die Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit ger\u00e4t. Trotzdem ist heute f\u00fcr mich ein Tag der Freude:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Morgen beginnen wir mit der Lese 2026!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;erfordern ungw\u00f6hnliche Ma\u00dfnahmen Nichts ist so, wie es schon einmal war in diesem besonderen Jahrgang 2026. Mehrere wochenlange Hitzewellen um und \u00fcber 35 Grad, die 40er-Marke erstmals \u00fcberschritten und monatelang kein ernstzunehmender Tropfen Regen. 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