{"id":8439,"date":"2024-08-25T09:10:42","date_gmt":"2024-08-25T07:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8439"},"modified":"2024-08-25T09:10:42","modified_gmt":"2024-08-25T07:10:42","slug":"jetzt-aber-richtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8439","title":{"rendered":"Jetzt aber richtig"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Lese ist der H\u00f6hepunkt des Weinjahres. Wir ernten im wahrsten Sinne des Wortes die Fr\u00fcchte unserer Arbeit und dementsprechend zeigt sich, ob wir unseren Anteil an einem guten Jahrgang bestm\u00f6glich geleistet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Wetter kann es nicht liegen, wenn der 2024er bescheiden ausf\u00e4llt, denn insgesamt gesehen d\u00fcrfen wir heuer diesbez\u00fcglich nicht jammern. Ja, es gab Sp\u00e4tfrostsch\u00e4den, sogar etwas mehr als <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8406\">hier<\/a> im ersten Moment  beschrieben. \u00dcber den gesamten Betrieb gerechnet l\u00e4sst sich das aber verschmerzen, denn anders als <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=6430\">2016<\/a> sind nur unsere wenigen Lagen in der Ebene betroffen und in den Hanglagen ist nur die empfindliche Sorte Muskat Ottonel etwas gesch\u00e4digt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine seit langem endlich wieder einmal gute Winterfeuchte nach einem nassen November 2023 und viel Regen im April und Mai haben f\u00fcr ein sch\u00f6nes Wachstum der Triebe gesorgt und die Reben auch den sehr trockenen Juli gut \u00fcberstehen lassen. Trotz Regen und schw\u00fcler Hitze hatten wir die beiden Mehltauarten relativ gut im Griff, anders als im Vorjahr, als uns die Peronospora kurz nach der Bl\u00fcte doch einige Ertragseinbu\u00dfen beschert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im August hat es zweimal sch\u00f6n geregnet, sodass selbst die Hitzewellen der letzten Wochen keinen Trockenstress mit sich gebracht haben. Im Gegenteil, unsere Weing\u00e4rten stehen so sch\u00f6n da wie selten. Dass die Traubenreife fr\u00fch einsetzen wird, war nach dem sehr fr\u00fchen Austrieb zu erwarten, aber mit viel Einsatz und flei\u00dfigen Helfern (danke Lazi und Andrea!) haben wir alle Laubarbeiten zeitgerecht geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Erntebeginn morgen Montag ist richtig gew\u00e4hlt. Selten war ich mir dabei so sicher wie heuer, nicht zuletzt, weil wir mit <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8431\">der Lese unseres &#8222;Springinkerl&#8220; vor zwei Wochen<\/a> und eines Gr\u00fcnen Veltliners am vergangenen Donnerstag schon &#8222;echte&#8220; Anhaltspunkte haben zus\u00e4tzlich zu den um diese Jahreszeit \u00fcblichen Reifemessungen mit Stichproben von 50 Beeren pro Weingarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon abgesehen ist der Zuckeranteil der Beeren (und damit der sp\u00e4tere Alkoholgehalt im Wein) nat\u00fcrlich nicht das einzige Kriterium, nach dem wir uns entscheiden zu ernten. <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=56\">Die Traubenreife ist eine recht komplexe Sache<\/a> und meine Zuversicht f\u00fcr den 2024er beruht auch auf dem S\u00e4uregehalt, Geschmack und Gesundheitszustand der Trauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob alle Hoffungen in Erf\u00fcllung gehen, werden die n\u00e4chsten Wochen zeigen. Die sind zwar die anstrengendsten des ganzen Weinjahres, und als Weinbauer und Kellermeister ger\u00e4t man w\u00e4hrend der Lese mitunter auch an die Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit. Trotzdem ist heute f\u00fcr mich ein Tag der Freude:<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen beginnen wir mit der Weinlese 2024!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lese ist der H\u00f6hepunkt des Weinjahres. Wir ernten im wahrsten Sinne des Wortes die Fr\u00fcchte unserer Arbeit und dementsprechend zeigt sich, ob wir unseren Anteil an einem guten Jahrgang bestm\u00f6glich geleistet haben. Am Wetter kann es nicht liegen, wenn der 2024er bescheiden ausf\u00e4llt, denn insgesamt gesehen d\u00fcrfen wir heuer diesbez\u00fcglich nicht jammern. 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