{"id":8263,"date":"2023-09-03T09:35:42","date_gmt":"2023-09-03T07:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8263"},"modified":"2023-09-03T09:36:22","modified_gmt":"2023-09-03T07:36:22","slug":"erfuellte-erwartungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=8263","title":{"rendered":"Erf\u00fcllte Erwartungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die letzten Tage boten einen guten Anlass f\u00fcr die schon l\u00e4nger nicht mehr gemachte spannende Verkostungserfahrung Schrauber gegen Kork. Da wir in den Anfangsjahren unserer Umstellung auf ersteren einige Weine mit beiden Varianten verschlossen haben, gibt unser privates Weinarchiv sch\u00f6ne und mittlerweile auch gut gereifte Exemplare daf\u00fcr her.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem habe ich das Thema in den letzten Jahren aus den Augen verloren, wahrscheinlich, weil sich die vor 20 Jahren heftig gef\u00fchrte Diskussion um den neuen Weinverschluss ziemlich beruhigt hat, und wir mit unserer Entscheidung, nach den ersten Versuchen mit dem Jahrgang 2004 bis zum Jahrgang 2013 nach und nach komplett auf Schraubverschluss umzustellen bis heute zufrieden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant war es dennoch (oder gerade deshalb), wie sich unser Pinot blanc 2005 (Infos zum aktuellen Jahrgang, der sich in seiner &#8222;Machart&#8220; seit damals wenig ver\u00e4ndert hat <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.grenzhof-fiedler.at\/produkt\/pinot-blanc\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>) nach 18 Jahren pr\u00e4sentiert. Hie\u00df es ja fr\u00fcher oft, der Schraubverschluss w\u00fcrde eine ordentliche Flaschenreife verhindern, weil den Weinen die M\u00f6glichkeit zum &#8222;Atmen&#8220; in der Flasche fehlen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass dem nicht so ist, wusste ich nat\u00fcrlich schon, aber trotzdem war es eine Freude, den geschraubten 2005er im Glas zu haben. Wundersch\u00f6n gereift, eine zarte Honignote und ein Hauch Petrol, aber auch noch sehr viel Frische und Lebendigkeit machen ihn nicht nur zu einer spannenden Verkostungserfahrung, sondern zu einem echten Trinkerlebnis, von dem man sich gerne noch ein weiteres Glas einschenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der verkorkten Flasche pr\u00e4sentierte sich der Pinot blanc 2005 ebenfalls sehr sch\u00f6n, in der Nase vielleicht sogar eine Spur reichhaltiger als die Schrauber-Variante. Der Unterschied war allerdings kleiner als am Gaumen, wo der verkorkte Wein deutlich breiter, weniger elegant und eindeutig weniger frisch daherkam. H\u00e4tten wir nur die Kork-Flasche probiert, w\u00e4re ich damit wahrscheinlich sehr zufrieden gewesen. Ein 18j\u00e4hriger mittelkr\u00e4ftiger, eleganter Wei\u00dfwein, deutlich gereift, aber f\u00fcr sein Alter immer noch interessant zu verkosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil aber das Bessere der Feind des Guten ist, bin ich froh, dass wir von dem Wein auch noch ein paar weitere Schrauber-Flaschen haben. Und dass wir, nicht obwohl, sondern gerade weil uns Reife und die F\u00e4higkeit dazu bei unseren Weinen sehr wichtig ist auf Schraubverschl\u00fcsse umgestellt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr unsere Roten, von denen wir \u00e4hnliche Verkostungspaare und -erfahrungen seit dem Jahrgang 2004 haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die letzten Tage boten einen guten Anlass f\u00fcr die schon l\u00e4nger nicht mehr gemachte spannende Verkostungserfahrung Schrauber gegen Kork. 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