{"id":7946,"date":"2022-04-30T17:57:12","date_gmt":"2022-04-30T15:57:12","guid":{"rendered":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=7946"},"modified":"2022-04-30T18:06:28","modified_gmt":"2022-04-30T16:06:28","slug":"3-platz-beim-wein-burgenland-award","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=7946","title":{"rendered":"3. Platz beim Wein Burgenland Award"},"content":{"rendered":"\n<p>Der 2019er war ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Blaufr\u00e4nkisch-Jahrgang. Habe ich in meinem <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=7089\">Weinlese-Fazit vom 1. Oktober 2019<\/a> noch recht vorsichtig davon geschrieben, <em>dass die Ernte qualitativ sehr gut, bei den Rotweinen vielleicht sogar ausgezeichnet ausgefallen sein d\u00fcrfte<\/em>, zeigte sich danach mit jedem Monat der Fassreife mehr, wie herausragend die Weine sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Grund daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich der Witterungsverlauf, aber auch wie bereits damals berichtet, <em>dass<\/em> (auch) <em>beim Blaufr\u00e4nkisch deutlich weniger und deutlich kleinere Trauben da waren, als wir gewohnt sind<\/em>. Das f\u00fchrte zu sehr tanninbetonten Weinen, aber schon in ihrer Jugend gab es nie Zweifel an ihrer Zukunft. Zu fein und  zu reif waren die Gerbstoffe von Anfang an und zu ausgepr\u00e4gt der K\u00f6rper, um diese nicht balancieren zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem zeichnet die 2019er eine wunderbare S\u00e4urestruktur aus, die bei aller Kraft auch f\u00fcr gen\u00fcgend Eleganz sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Primus inter pares war von Anfang an der Blaufr\u00e4nkisch vom M\u00f6rbischer Goldberg. Der Wein aus unserer Riede Hader kam ihm zwar (vielleicht wegen der noch ein bisschen \u00e4lteren Rebst\u00f6cke) ziemlich nahe, aber der Goldberg zeigte auch 2019 einen Hauch mehr Klasse, Feinheit und Tiefe. Daran erfreuten wir uns eineinhalb Jahre lang bis zur Abf\u00fcllung Ende Mai 2021 bei unseren Fassproben mehr oder weniger heimlich, ehe der Wein dann sozusagen das Licht der \u00d6ffentlichkeit erblickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Trinkreife war er damals nat\u00fcrlich noch weiter entfernt als heute, aber trotzdem gab es schon gute Noten: 93 Punkte von Falstaff, vier Sterne von Vinaria, 94 Punkte von A la Carte, vier Sterne plus von Enos und 91 Punkte von Wein.plus, von deren Verkostung es <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=7703\">hier sogar ein Video<\/a> gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor ein paar Wochen wurde unser <a href=\"https:\/\/www.grenzhof-fiedler.at\/produkt\/ried-goldberg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Blaufr\u00e4nkisch 2019 vom M\u00f6rbischer Goldberg<\/a> beim Wein Burgenland Award 2022 mit 93,5 Punkten bewertet und landete damit bei der Siegerehrung vergangenen Montag auf dem dritten Platz der prestigetr\u00e4chtigen Blaufr\u00e4nkisch-Kategorie.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Wettbewerb der burgenl\u00e4ndischen Weinwerbung ist eine Erg\u00e4nzung der Weinpr\u00e4mierung der Landwirtschaftskammer und bewertet vor allem Rieden- und DAC-Weine. Im Unterschied zur Weinpr\u00e4mierung reichen dort deshalb auch die renommiertesten Betriebe des Burgenlandes ihre Weine ein. Umso gr\u00f6\u00dfer ist die Ehre eines  Platzes auf dem Siegespodest von rund 100 Blaufr\u00e4nkischen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 2019er war ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Blaufr\u00e4nkisch-Jahrgang. Habe ich in meinem Weinlese-Fazit vom 1. Oktober 2019 noch recht vorsichtig davon geschrieben, dass die Ernte qualitativ sehr gut, bei den Rotweinen vielleicht sogar ausgezeichnet ausgefallen sein d\u00fcrfte, zeigte sich danach mit jedem Monat der Fassreife mehr, wie herausragend die Weine sind. Grund daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich der Witterungsverlauf, &#8230; <a title=\"3. Platz beim Wein Burgenland Award\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=7946\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber 3. 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