{"id":699,"date":"2008-10-25T22:52:49","date_gmt":"2008-10-25T21:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=699"},"modified":"2008-10-27T17:49:43","modified_gmt":"2008-10-27T16:49:43","slug":"28-millionen-hektoliter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=699","title":{"rendered":"2,8 Millionen Hektoliter"},"content":{"rendered":"<p>Wie <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=689\">hier<\/a> schon vermutet, hat die Statistik Austria ihre Erntesch\u00e4tzung von September (<a href=\"http:\/\/www.statistik-austria.at\/web_de\/static\/weinernte_2008_2._bericht_im_september_2008_vorlaeufige_ergebnisse_033243.pdf\">pdf<\/a>) auf Oktober (<a href=\"http:\/\/www.statistik-austria.at\/web_de\/static\/weinernte_2008_3._bericht_im_oktober_2008_vorlaeufige_ergebnisse_033889.pdf\">pdf<\/a>) kr\u00e4ftig nach oben korrigiert. Statt von 2,5 Millionen Hektoliter und einem Minus von sechs Prozent gegen\u00fcber 2007 geht man mittlerweile von 2,8 Millionen Hektoliter und damit einem Plus von acht Prozent aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr Nieder\u00f6sterreich, das gr\u00f6\u00dfte weinbautreibende Bundesland, erwartet man elf Prozent mehr als 2007 (und 18 Prozent mehr als der Durchschnitt der letzten f\u00fcnf Jahre), wobei die Rotweinsorten den F\u00fcnfjahresschnitt sogar um knapp ein Drittel \u00fcbertreffen sollen.<\/p>\n<p>Im Burgenland liegt die vorausgesagte Erntemenge um sechs Prozent \u00fcber dem Vorjahr und um acht Prozent \u00fcber dem Durchschnitt. Der gr\u00f6\u00dfere Zuwachs d\u00fcrfte hier bei den Wei\u00dfweinsorten liegen. <!--more--><\/p>\n<p>Sollte diese Sch\u00e4tzung, der aufgrund des Termins auch schon einige tats\u00e4chliche Erntemengen zugrunde liegen d\u00fcrften, halten, w\u00e4re der Jahrgang 2008 in j\u00fcngerer Zeit nur mit 1999 vergleichbar. Damals lag die Erntemenge \u00e4hnlich hoch, die Rebfl\u00e4che d\u00fcrfte allerdings etwa acht Prozent gr\u00f6\u00dfer gewesen sein.<\/p>\n<p>Mehr oder weniger deutlich gr\u00f6\u00dfere Weinernten (bei gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che) finden sich in den Annalen erst vor 1992: 1991 (3,093 Mio.), 1990 (3,166 Mio.), 1988 (3,502 Mio.),  1983 (3,697 Mio.), 1982 (4,905 Mio.), 1980 (3,086 Mio.), 1978 (3,366 Mio.), 1970 (3,096 Mio.). Diese und andere Infos \u00fcber die \u00f6sterreichische Weinwirtschaft gibt es \u00fcbrigens <a href=\"http:\/\/www.weinausoesterreich.at\/daten\/weinjahr.html\">hier<\/a> zum Download.<\/p>\n<p>So realistisch die jetzigen Angaben der Statistiker anmuten, so falsch d\u00fcrfte deren Begr\u00fcndung f\u00fcr die Korrektur der Prognose sein. Nicht <em>die starken Niederschl\u00e4ge Ende September, die eine massive Wassereinlagerung mit entsprechender Steigerung des Mostvolumens brachten waren daf\u00fcr ausschlaggebend<\/em>, sondern die Fehleinsch\u00e4tzung der Beobachter vor Ort, vor allem (aber nicht nur) betreffend der ertragsmindernden Auswirkungen von Hagel, Peronospora und Oidium.<\/p>\n<p>Anders als in anderen Jahrg\u00e4ngen haben n\u00e4mlich 2008 nicht trockenheitsgeplagte Reben einen ausgiebigen Septemberregen aufgesogen wie ein Schwamm. Den Reben stand heuer w\u00e4hrend der gesamten Vegetationsperiode mehr als genug Wasser zur Verf\u00fcgung und der September war laut <a href=\"http:\/\/www.zamg.ac.at\/klima\/klima_monat\/wetterrueckblick\/\">Meteorologischer Zentralanstalt<\/a> <em>der erste Monat seit Oktober 2007, in dem nirgendwo in \u00d6sterreich \u00fcbernormale Monatsmittel<\/em> an Niederschl\u00e4gen <em>erreicht wurden<\/em>. <\/p>\n<p>Wie sonst h\u00e4tte es auch schon bei den im August f\u00fcr die Sturm-Produktion geernteten Fr\u00fchsorten weit \u00fcberdurchschnittliche Erntemengen geben k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie hier schon vermutet, hat die Statistik Austria ihre Erntesch\u00e4tzung von September (pdf) auf Oktober (pdf) kr\u00e4ftig nach oben korrigiert. Statt von 2,5 Millionen Hektoliter und einem Minus von sechs Prozent gegen\u00fcber 2007 geht man mittlerweile von 2,8 Millionen Hektoliter und damit einem Plus von acht Prozent aus. 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