{"id":6679,"date":"2017-07-07T21:35:00","date_gmt":"2017-07-07T19:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=6679"},"modified":"2017-07-07T21:35:00","modified_gmt":"2017-07-07T19:35:00","slug":"aus-dem-weinbauern-bilderbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=6679","title":{"rendered":"Aus dem Weinbauern-Bilderbuch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6680\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-1.jpg\" alt=\"\" width=\"508\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-1.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>Trotz anhaltender Trockenheit entwickeln sich die Reben bisher pr\u00e4chtig. Selbst der heuer erst gepflanzte Chardonnay w\u00e4chst unbek\u00fcmmert vor sich hin und die Jungreben aus dem Vorjahr sind sowieso eine Sensation.<\/p>\n<p>Bei guter Pflege\u00a0einer Junganlage wachsen die Reben im ersten Jahr normalerweise einen guten Meter und nach entsprechendem R\u00fcckschnitt im zweiten zwei Meter oder mehr. Daraus wird dann der Stamm des neuen Weinstockes und im dritten Jahr ist mit einer kleinen Ernte zu rechnen<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfere Teil unseres Muskat Ottonel in der Riede Satzwiesort war aber bereits im ersten Jahr kr\u00e4ftig genug, um einen Stamm zu bilden. Und weil die Reben so sch\u00f6n dastehen, werden wir ihnen heuer im zweiten Jahr\u00a0auch die Trauben belassen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So etwas ist selten, passiert uns aber in den letzten Jahren immer h\u00e4ufiger. Nicht zuletzt, weil wir uns bem\u00fchen, dem Boden eine mehrj\u00e4hrige Erholung zu g\u00f6nnen, bevor wir nach einer Rodung erneut einen Weingarten auspflanzen.<\/p>\n<p>Unser Satzwiesort besteht aus zwei Parzellen. Die eine, von der das obige Foto stammt lag jahrelang brach und wir haben sie vor zwei Jahren dazugetauscht. Die andere, gleich daneben, wurde erst im Herbst vor der Fr\u00fchjahrspflanzung gerodet. Auch dort stehen die Reben sch\u00f6n, aber halt nur so, wie man es im zweiten Jahr erwarten darf:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6682\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-2.jpg\" alt=\"\" width=\"508\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-2.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Satzwiesort-2017-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>L\u00e4ngere Brachen zur Erholung der nat\u00fcrlichen Bodenfruchtbarkeit sind ein wichtiger Baustein nachhaltiger Bewirtschaftung. Der Altenberg, den wir ebenfalls <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=6408\">2016 mit Blaufr\u00e4nkisch bepflanzt<\/a> haben lag seit 2006 brach (d.h. er war mit Luzerne bepflanzt, die\u00a0vor Ort verrotten durfte), und im gr\u00f6\u00dferen Teil\u00a0der Riede Wieser, in der seit dem heurigen Mai Chardonnay und Wei\u00dfburgunder stehen haben wir 2011 <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=3748\">gepfl\u00fcgt und gestreut<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz anhaltender Trockenheit entwickeln sich die Reben bisher pr\u00e4chtig. Selbst der heuer erst gepflanzte Chardonnay w\u00e4chst unbek\u00fcmmert vor sich hin und die Jungreben aus dem Vorjahr sind sowieso eine Sensation. Bei guter Pflege\u00a0einer Junganlage wachsen die Reben im ersten Jahr normalerweise einen guten Meter und nach entsprechendem R\u00fcckschnitt im zweiten zwei Meter oder mehr. 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