{"id":652,"date":"2008-09-03T22:28:14","date_gmt":"2008-09-03T21:28:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=652"},"modified":"2008-09-03T22:28:14","modified_gmt":"2008-09-03T21:28:14","slug":"winzer-typologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=652","title":{"rendered":"Winzer-Typologie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Oder: Wie die Entscheidung zur Ernte gef\u00e4llt wird<\/strong><\/p>\n<p>Die Weinlese ist der H\u00f6hepunkt des Winzerjahres und dementsprechend heikel ist auch die Fixierung des Erntetermines. Nat\u00fcrlich spielt der <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=56\">Reifeverlauf<\/a> dabei eine wichtige Rolle, oft ist aber der Gesundheitszustand der Trauben mindestens ebenso wichtig und damit wiederum untrennbar verbunden das aktuelle Wetter und die Prognose mit all ihren Unw\u00e4gbarkeiten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ben\u00f6tigen die allermeisten Betriebe f\u00fcr die (manuelle) Ernte auch (Saison)Helfer, deren Verf\u00fcgbarkeit bei aller Flexibilit\u00e4t nat\u00fcrlich auch einen gewissen Einflu\u00df auf die Planung der Lese hat. Pre\u00dfhaus und Keller sollten ebenfalls bereit sein, und die dementsprechenden Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Eine ungew\u00f6hnlich schnelle Ernte, z.B. wegen drohendem Schlechtwetter kann z.B. dazu f\u00fchren, dass Rotweing\u00e4rbeh\u00e4lter, die aus Platz- und Kostengr\u00fcnden mehrmals w\u00e4hrend einer Lese erst mit fr\u00fcheren und dann mit sp\u00e4ter reifen Sorten bef\u00fcllt werden noch nicht frei sind, weil die erstgelesen Roten noch nicht fertig vergoren und abgepre\u00dft sind.<\/p>\n<p>Je nachdem wie sie diese vielen Faktoren gewichten bzw. wie ihre Entscheidungsfindung erfolgt, lassen sich folgende Winzertypen unterscheiden: <!--more--><\/p>\n<p><strong>Der Konstante<\/strong><\/p>\n<p>Weinbauern dieses Typs lassen sich von \u00c4u\u00dferlichkeiten nicht beeindrucken. Sie ernten nach dem Kalender, nicht nach dem Zustand der Trauben. Da sie schon zu Jahresbeginn wissen, dass sie ab dem 25. September ernten werden, weil sie immer ab dem 25. September ernten, f\u00e4llt es ihnen auch leicht, Ende August oder Anfang September einen zweiw\u00f6chigen Urlaub, gr\u00f6\u00dfere Baut\u00e4tigkeiten im Betrieb oder andere Aktivit\u00e4ten zu fixieren.<\/p>\n<p>Wetterbedingte Vegetationsvorspr\u00fcnge oder -r\u00fcckst\u00e4nde von zwei oder drei Wochen lassen den Konstanten weitgehend kalt. Nur Extremjahre, die um einen ganzen Monat vom Durchschnitt abweichen k\u00f6nnen ihn dazu bewegen, seinen Erntetermin um einen oder vielleicht sogar zwei Wochen zu verschieben.<\/p>\n<p>In solchen Jahrg\u00e4ngen klagt er dann gerne \u00fcber allerlei Terminkollisionen, und erweckt dabei den Eindruck, dass ihn die Ernte wie eine unvorhersehbare Naturgewalt trifft, der er sich nur widerwillig beugt.<\/p>\n<p><strong>Der \u00dcbereifrige<\/strong><\/p>\n<p>Im Unterschied zu einigen anderen f\u00e4llen die Winzer dieser Kategorie ihre Entscheidungen meist im Stillen. W\u00e4hren die anderen noch untereinander \u00fcber den Lesetermin diskutieren und\/oder versuchen, so viele Informationen wie m\u00f6glich einzuholen, rollen bei den \u00dcbereifrigen schon die Traktoren. <\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr den Erntebeginn ist das Erreichen von gewissen Mindestgrenzen bei den Parametern Zucker und S\u00e4ure, weitgehend unabh\u00e4ngig von den M\u00f6glichkeiten des Jahrgangs und von den Kriterien Aromareife, Tanninstruktur und Geschmacksharmonie. Typisch f\u00fcr diese Kategorie ist eine besonders gro\u00dfe &#8211; schwierig zu kontrollierende und f\u00fcr die Betriebsgr\u00f6\u00dfe eigentlich \u00fcberdimensionierte &#8211; Erntemannschaft und eine dadurch noch zus\u00e4tzlich beschleunigte und hektische Lese.<\/p>\n<p>In gewisser Weise ist der \u00dcbereifrige das Gegenteil des Konstanten. W\u00e4hrend n\u00e4mlich letzterer in unserer Region oft zu sp\u00e4t kommt (und daher meist f\u00fcr einen &#8222;altmodischen&#8220;, von \u00dcberreife, hohem Alkohol und\/oder Rests\u00fc\u00dfe gepr\u00e4gten Weinstil steht), hat ersterer keine oder zumindest weit geringere Probleme mit (zu) niedrigen S\u00e4urewerten, (Edel)F\u00e4ule und hohen nat\u00fcrlichen Alkoholgehalten.<\/p>\n<p>Das er sich das geringere Wetterrisiko mit <del datetime=\"2008-09-03T19:17:16+00:00\">unreifen<\/del> <del datetime=\"2008-09-03T19:17:16+00:00\">halbreifen<\/del> mehr oder weniger von der physiologischen Reife entfernten Trauben erk\u00e4mpft, k\u00fcmmert den \u00dcbereifrigen wenig. Schlie\u00dflich ist die Ents\u00e4uerung mit <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Calciumcarbonat\">Kalk<\/a> oder <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaliumhydrogencarbonat\">Kaliumbicarbonat<\/a>, die <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=558\">Aufbesserung mit R\u00fcbenzucker<\/a> und diverse andere Helfer (z.B. gegen unreife Rotweintannine) schon erfunden.<\/p>\n<p>In der Regel profiliert sich der \u00dcbereifrige mit einem auf Jugendlichkeit und Frische getrimmten Weinstil, was insofern sehr praktisch ist, als die Liebhaber solcher Weine diese normalerweise vor Jahresfrist konsumieren und ihnen und dem Produzenten damit ein (entt\u00e4uschender) Blick hinter die Fassade solcher Weine erspart bleibt.<\/p>\n<p><strong>Der Zweifler<\/strong><\/p>\n<p>Der Zweifler wei\u00df zwar grunds\u00e4tzlich \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Zuckerzu- und S\u00e4ureabnahme in den Trauben Bescheid und kennt auch den Wert reifer und das Problem \u00fcberreifer Trauben. Er zweifelt aber Jahr f\u00fcr Jahr an den von ihm selbst, von Kollegen und von offizeller Seite gemachten Reifeanalysen und tendiert deshalb dazu, die Lese mehr oder weniger unn\u00f6tig nach hinten zu schieben, nur um eine zu fr\u00fche Ernte zu vermeiden.<\/p>\n<p>Winzer dieser Gattung analysieren den Zuckergehalt der Trauben meist nicht in Form einer repr\u00e4sentativen Mischprobe von 50 bis 200 Beeren aus einem Weingarten, sondern sie messen Beere f\u00fcr Beere. Auf diese Weise erhalten sie eine enorme Bandbreite an Zuckerwerten von Schatten- und Sonnentrauben und von reich- und wenigtragenden Rebst\u00f6cken.<\/p>\n<p>Anstatt daraus einen Mittelwert zu errechnen, nehmen sie sicherheitshalber den niedrigsten gemessenen Wert als aktuellen Reifezustand des gesamten Weingartens an, und in Diskussionen im Kollegenkreis werden sie nicht m\u00fcde, andere Reifedaten mit folgendem Satz zu entkr\u00e4ften: &#8222;Ja, aber auf der Schattenseite\/oben am Hang\/in trockenen Rieden\/bei zu nassen B\u00f6den\/bei jungen Reben\/&#8230; sind die Trauben noch lange nicht so weit!&#8220;<\/p>\n<p>Jahr f\u00fcr Jahr zeigen sie sich zwei Wochen vor der Ernte entt\u00e4uscht von der Entwicklung, um kurz darauf, in der Endphase der Hauptlese die &#8211; f\u00fcr sie \u00fcberraschenden &#8211; hohen Zuckergehalte zu loben oder in Einzelf\u00e4llen sogar zu bedauern.<\/p>\n<p><strong>Der Gestre\u00dfte<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl er \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen Wetter und Traubenreife besser Bescheid wei\u00df, wird  der Gestre\u00dfte \u00e4hnlich wie der Konstante oft von der Weinlese \u00fcberrascht. Falsche Priorit\u00e4ten, personelle Unterbesetzung und\/oder eine schlechte Betriebsorganisation f\u00fchren bei ihm dazu, dass er mit allen Arbeiten im Weingarten (zu) sp\u00e4t dran ist. <\/p>\n<p>Dementsprechend kurz ist f\u00fcr ihn die Zeit zwischen dem letzten Arbeitsgang und der Ernte, und dementsprechend lang ist die Liste mit den auf diese Zeit aufgeschobenen sonstigen Dingen. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend die meisten Kollegen schon bei der Ernte sind, ist der Gestre\u00dfte noch damit besch\u00e4ftigt, Wein abzuf\u00fcllen, um Platz f\u00fcr den neuen Jahrgang zu machen, Kunden zu beliefern, Buchhaltung und Betriebsgeb\u00e4ude in Ordnung zu bringen, Leergut zu sortieren, das Pre\u00dfhaus auf Vordermann zu bringen und die Leseger\u00e4tschaften zu warten.<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahre und Jahrzehnte haben die Winzer dieses Typs aber offenbar damit leben gelernt. Gelegentlich bedauern sie zwar nach der Ernte, dass der eine oder andere Wein ob der zu sp\u00e4ten Lese nicht so ausgefallen ist, wie erhofft. Besonders wichtig scheint ihnen aber das Resultat ihrer ganzj\u00e4hrigen Arbeit nicht zu sein, sonst w\u00fcrden sie ihren Erntetermin nicht mit solchen Aussagen begr\u00fcnden: &#8222;F\u00fcr die Lese habe ich jetzt noch keine Zeit!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der Exzentriker<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend alle anderen Typen aufgrund ihres \u00fcber die Jahre ziemlich \u00e4hnlichen Verhaltens sehr gut einzusch\u00e4tzen sind, gibt sich der Exzentriker auch Kollegen gegen\u00fcber gerne geheimnisvoll. <\/p>\n<p>Seine Spezialit\u00e4t sind mehr oder minder verworrene <del datetime=\"2008-09-03T20:09:58+00:00\">Verschw\u00f6rungs<\/del>Theorien \u00fcber Reifeentwicklung, Charakter und Qualit\u00e4t des Jahrgangs. Nicht selten vertritt er dabei das Gegenteil dessen, wor\u00fcber sich die anderen Kollegen relativ einig sind.<\/p>\n<p>So konstatiert der Exzentriker zum Beispiel in einem Jahr wenig reifen Wei\u00dfweintrauben eine besondere Fruchtigkeit (und erntet sie dementsprechend), im anderen h\u00e4lt er aber Trauben mit solider mittlerer Reife f\u00fcr gr\u00fcn, unausgewogen und qualitativ minderwertig. <\/p>\n<p>Aber auch die Verwirrungstaktik ist dem typischen Vertreter dieser Winzer-Spezies nicht fremd: Gelegentlich verk\u00fcndet er wochenlang, wie weit die Trauben trotz guter Zuckerwerte noch von der physiologischen Reife entfernt w\u00e4ren und dass er deshalb mit der Lese noch zuwarten werde &#8211; um dann trotzdem einer der allerersten zu sein, die Trauben von den St\u00f6cken schneiden. (Dass das gleiche Spiel nat\u00fcrlich auch umgekehrt funktioniert versteht sich von selbst.)<\/p>\n<p>Mitunter stilisiert der Exzentriker auch kleine Randbeobachtungen zu jahrgangsentscheidenden Faktoren hoch und glaubt sich damit im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit. Dementsprechend vehement verbreitet er seine Ansichten gefragt wie ungefragt und stellt sich solcherart gerne in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Da vieles davon wohl nur Show ist, wird man aus seinen Entscheidungen nicht wirklich schlau. Und will es oft auch gar nicht werden&#8230;<\/p>\n<p><strong>Das Herdentier<\/strong><\/p>\n<p>Manche Winzer delegieren die Entscheidung \u00fcber den Erntebeginn und richten sich ohne eigene \u00dcberlegungen einfach nach den Kollegen. Wahrscheinlich lie\u00dfe sich sogar eine Formel aufstellen, mit der man berechnen k\u00f6nnte, wie hoch die Weintraubentransport-Frequenz auf der Hauptstra\u00dfe sein mu\u00df, um den Winzer X dazu zu bringen, mit der Ernte zu beginnen.<\/p>\n<p>Sp\u00f6tter behaupten, dass die Herdentiere wohl auch im J\u00e4nner mit den Erntevorbereitungen starten w\u00fcrden, wenn zwei oder drei Leitwinzer mitten im Winter mit ihren Erntew\u00e4gen \u00fcber die Hauptstra\u00dfe zu Reparaturen in die Werkstatt fahren w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Besonders lustig ist auch die Strategie mancher Vertreter dieser Gattung, den eigenen Erntebeginn an der Prognose eines Kollegen hochzurechnen. So nach dem Motto: &#8222;Wenn du aufgrund deiner Reifemessungen und der Langzeitwetterprognose planst, ab dem 10. September zu ernten, dann wird f\u00fcr mich wohl (ganz ohne n\u00e4here Analyse der eigenen Trauben) der 22. gerade recht sein.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Der ewig Abw\u00e4gende<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl der <del datetime=\"2008-09-03T20:54:40+00:00\">ideale<\/del> optimale Lesezeitpunkt das Resultat einer Gleichung mit etlichen bekannten Variablen und einigen Unbekannten ist, startet der Abw\u00e4gende Jahr f\u00fcr Jahr den Versuch, sich durch die Beschaffung von so vielen Informationen wie m\u00f6glich dem Ergebnis dieser Gleichung zumindest zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>Er mi\u00dft selbst regelm\u00e4\u00dfig Zucker, S\u00e4ure und pH-Wert, verkostet Trauben, f\u00fchrt Strichlisten \u00fcber den Bittergeschmack zerbissener Traubenkerne, zieht Reifeanalysen von offiziellen Stellen und Kollegen zu Rate, betreibt mehr oder weniger gefinkelte statistische Auswertungen der Daten der letzten Jahre, holt sich so oft es geht weitere Meinungen ein, konsultiert t\u00e4glich mindestens drei voneinander unabh\u00e4ngige Wetterberichte und ist sich im Verlauf dieses Prozesses auch nicht zu gut, seine Ergebnisse binnen k\u00fcrzester Zeit \u00fcber den Haufen zu werfen.<\/p>\n<p>Nichts liegt ihm ferner, als den Lesetermin dem Zufall zu \u00fcberlassen. Sein Ziel ist eine Ernte, die so fr\u00fch wie m\u00f6glich, aber so sp\u00e4t wie n\u00f6tig erfolgt, um damit das (qualitative und finanzielle) Risiko zu minimieren und gleichzeitig die Traubenqualit\u00e4t zu maximieren.<\/p>\n<p>Als ewiger T\u00fcftler ist er nach der Lese nur sehr selten hundertprozentig zufrieden. Wobei ihn aber das Gef\u00fchl, das Unm\u00f6gliche wieder einmal versucht zu haben und dabei nicht v\u00f6llig gescheitert zu sein doch einigerma\u00dfen daf\u00fcr entsch\u00e4digt&#8230;<\/p>\n<p><em>Anmerkung: Die Beurteilung der Qualit\u00e4t eines Erntetermines ist innerhalb gewisser Grenzen mindestens ebenso subjektiv, wie die der Weinqualit\u00e4t. Spannender und vor allem unterhaltsamer als das Kritisieren des tats\u00e4chlich gew\u00e4hlten Termines ist daher die Beobachtung des meist \u00fcber Jahre und Jahrzehnte immer wiederkehrenden Entscheidungsprozesses einzelner Berufskollegen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oder: Wie die Entscheidung zur Ernte gef\u00e4llt wird Die Weinlese ist der H\u00f6hepunkt des Winzerjahres und dementsprechend heikel ist auch die Fixierung des Erntetermines. Nat\u00fcrlich spielt der Reifeverlauf dabei eine wichtige Rolle, oft ist aber der Gesundheitszustand der Trauben mindestens ebenso wichtig und damit wiederum untrennbar verbunden das aktuelle Wetter und die Prognose mit all &#8230; <a title=\"Winzer-Typologie\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=652\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Winzer-Typologie\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-im-keller"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}