{"id":4972,"date":"2012-10-09T20:45:15","date_gmt":"2012-10-09T19:45:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=4972"},"modified":"2012-10-09T20:47:12","modified_gmt":"2012-10-09T19:47:12","slug":"auf-und-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=4972","title":{"rendered":"Auf und Ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4973\" style=\"border: 0px;\" title=\"Rotweinbel\u00fcftung\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Rotweinbel\u00fcftung2-bearbeitet.jpg\" alt=\"Rotweinbel\u00fcftung\" width=\"508\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Rotweinbel\u00fcftung2-bearbeitet.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Rotweinbel\u00fcftung2-bearbeitet-300x222.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>Aus hochwertigen Trauben entstehen bei sorgf\u00e4ltiger Arbeit im Keller in den allermeisten F\u00e4llen zumindest gute, nicht selten sogar sehr gute Weine. Auf dem Weg dorthin gibt es allerdings immer wieder echte und vermeintliche Probleme und schwierige Phasen, die zumindest bei mir jedes Jahr aufs Neue ein emotionales Auf und Ab ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Ein Muskat Ottonel und ein Gr\u00fcner Veltliner zum Beispiel haben mir heuer in der Endphase der G\u00e4rung ausnehmend gut gefallen, wirkten wenige Tage sp\u00e4ter aber sehr verschlossen und beinahe dumpf. Das ist weder neu, noch ungew\u00f6hnlich werden Berufskollegen zu Recht einwenden.<\/p>\n<p>Die Frage ist allerdings, ob und wenn ja wie man darauf im jeweiligen Einzelfall reagieren sollte: Die <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=639\">Jungweinschwefelung<\/a> ein paar Tage vorziehen und die Dosis etwas erh\u00f6hen, oder auf die &#8222;\u00f6ffnende&#8220; Wirkung\u00a0des Sauerstoffs vertrauen?\u00a0Die oft heilende <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=94\">Wirkung der Hefe<\/a> n\u00fctzen und diese aufr\u00fchren, oder den Wein so schnell wie m\u00f6glich vom Gel\u00e4ger abziehen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>M\u00f6glich ist nat\u00fcrlich auch, dass keine dieser Optionen einen nennenswerten positiven Einflu\u00df auf die(se) Entwicklung des Weines hat. Zum Beispiel weil man seine Qualit\u00e4t\u00a0bei der (zu) fr\u00fchen Verkostung schlicht und einfach \u00fcbersch\u00e4tzt hat. Oder dass es fast egal ist, wie man reagiert, weil der Wein diese Phase ganz von alleine meistert.<\/p>\n<p>Wie auch immer, meine beiden sind auf jeden Fall jetzt dort, wo ich sie mit etwas Fantasie schon beim G\u00e4rende gesehen habe. Daf\u00fcr bange ich nun um ein Fa\u00df vom besten Wei\u00dfburgunder, das sich noch immer zumindest im Bereich halbtrocken befindet, aber nur noch sehr sehr langsam g\u00e4rt.<\/p>\n<p>Bis der Wein dort ist, wo ich ihn gerne h\u00e4tte und auch die Eigenschaften der Sorte und unserer Region meiner Meinung nach am besten zum Ausdruck kommen ist es noch ein weiter Weg.<\/p>\n<p>Erfreuliches gibt es hingegen vom Chardonnay zu berichten. Der zeigt sich nicht nur ausgesprochen ausdrucksstark, sondern die Charge, die im Barrique vergoren wurde, hat auch bereits <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=133\">den biologischen S\u00e4ureabbau<\/a> hinter sich gebracht.<\/p>\n<p>Normalerweise dauert das bei uns bis in den November oder Dezember, was nicht unproblematisch ist, weil der Wein solange relativ warm und ohne SO2-Schutz gegen Oxidation gelagert werden mu\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus hochwertigen Trauben entstehen bei sorgf\u00e4ltiger Arbeit im Keller in den allermeisten F\u00e4llen zumindest gute, nicht selten sogar sehr gute Weine. Auf dem Weg dorthin gibt es allerdings immer wieder echte und vermeintliche Probleme und schwierige Phasen, die zumindest bei mir jedes Jahr aufs Neue ein emotionales Auf und Ab ausl\u00f6sen. Ein Muskat Ottonel und &#8230; <a title=\"Auf und Ab\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=4972\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Auf und Ab\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[],"class_list":["post-4972","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lese-2012"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4972"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4972\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4979,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4972\/revisions\/4979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}