{"id":4598,"date":"2012-02-05T23:32:45","date_gmt":"2012-02-05T22:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=4598"},"modified":"2012-02-06T12:42:50","modified_gmt":"2012-02-06T11:42:50","slug":"flexibel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=4598","title":{"rendered":"Flexibel"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3123\" style=\"border: 0px;\" title=\"Trauben in Gosse bearbeitet\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Trauben-in-Gosse-bearbeitet.jpg\" alt=\"Trauben in Gosse bearbeitet\" width=\"508\" height=\"348\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Trauben-in-Gosse-bearbeitet.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/Trauben-in-Gosse-bearbeitet-300x205.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>Sieht man vom zwingend notwendigen Unterschied zwischen Rot- und Wei\u00dfwein ab, folgte die Traubenverarbeitung \u00fcber Jahrhunderte dem selben Schema. Jede Traube und jeder Liter Most ging den selben Weg vom Transportwagen \u00fcber die Presse bis in den G\u00e4rbeh\u00e4lter.<\/p>\n<p>Mit Hilfe des technischen Fortschritts der 60er, 70er und 80er-Jahre wurde dieser Weg derart perfektioniert, dass am Ende gro\u00dfe Mengen\u00a0an Trauben in k\u00fcrzester Zeit bew\u00e4ltigt werden konnten, ohne sich in der Hektik der Entezeit \u00fcber das\u00a0&#8222;Wie?&#8220; Gedanken machen zu m\u00fcssen. Schlie\u00dflich\u00a0hatte man die Entscheidung\u00a0dar\u00fcber ein f\u00fcr alle Mal mit der Errichtung des Presshauses getroffen.<\/p>\n<p>Sosehr derartige Einrichtungen den Kellermeister aber bei der Alltagsarbeit entlasten, sosehr erschweren sie auch alle Abl\u00e4ufe, die von &#8222;Schema F&#8220; abweichen. <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=77\">Ganztraubenpressung<\/a> einer kleinen Teilcharge, wenn die Presshauslogistik auf Maischestandzeiten ausgerichtet ist? Ein rascher Wechsel von Wei\u00df- auf Rotweinverarbeitung, weil die Erntelogistik dazu zwingt? Klassische Pressh\u00e4user der 70er und 80er-Jahre sind da schnell \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Gerade in der flexiblen Traubenverarbeitung steckt jedoch ein enormes Potential, dass wesentlich zur Qualit\u00e4tsentwicklung der letzten Jahre beigetragen hat.\u00a0Jeder Jahrgang ist anders, jede Sorte reagiert auf unterschiedliche Weise, und ihre Besonderheiten kommen nur bei einer individuellen Traubenverarbeitung zur Geltung.<\/p>\n<p>Moderne Pressh\u00e4user sind deshalb flexibel und lassen dem Kellermeister alle Optionen. Der Traubentransport erfolgt heutzutage in vergleichsweise kleinen Beh\u00e4ltern, deren Wege sich an der Schwelle zum Presshaus im Fall des Falles leicht trennen lassen. Rebler und Pressen sind nicht mehr fix montiert, sondern bewegliche Einzelmodule, die sich nahezu beliebig kombinieren lassen. Und der Gabelstapler hat Pumpen und Maischeleitungen dazwischen in vielen F\u00e4llen als Transportmittel abgel\u00f6st.<\/p>\n<p><em>Bis zum Baubeginn unseres neuen Presshauses versuche ich in loser Folge zu erkl\u00e4ren, welche Anforderungen ein solches Geb\u00e4ude heutzutage erf\u00fcllen mu\u00df. Alle Beitr\u00e4ge zum Thema findet man in <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?cat=30\">dieser<\/a> Kategorie.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieht man vom zwingend notwendigen Unterschied zwischen Rot- und Wei\u00dfwein ab, folgte die Traubenverarbeitung \u00fcber Jahrhunderte dem selben Schema. Jede Traube und jeder Liter Most ging den selben Weg vom Transportwagen \u00fcber die Presse bis in den G\u00e4rbeh\u00e4lter. 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