{"id":3731,"date":"2011-03-25T23:31:50","date_gmt":"2011-03-25T22:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=3731"},"modified":"2011-03-25T23:34:27","modified_gmt":"2011-03-25T22:34:27","slug":"nicht-ganz-falsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=3731","title":{"rendered":"Nicht ganz falsch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3732\" style=\"border: 0px;\" title=\"Foto: steve.haider.com\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Haider-145-bearbeitet2.jpg\" alt=\"Foto: steve.haider.com\" width=\"508\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Haider-145-bearbeitet2.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Haider-145-bearbeitet2-300x191.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Jahrgang 2010 mancherorts schon sehr fr\u00fch in Grund und Boden geschrieben wurde, war ich von Anfang an eigentlich recht zufrieden mit der Qualit\u00e4t der letzten Ernte. Langsam zeigt sich (mitunter an Kleinigkeiten), dass das wohl durchaus berechtigt ist.<\/p>\n<p>So waren zum Beispiel vor ein paar Tagen zwei Weinh\u00e4ndler im Rahmen ihrer ausgiebigen Verkostungstour durch zahlreiche heimische Keller auch bei uns, und beide waren sowohl von den wei\u00dfen wie auch den roten 2010ern sehr angetan.<\/p>\n<p>Wie es scheint, ist der letzte Jahrgang in unserem Betrieb etwas besser ausgefallen, als bei dem einen oder anderen Kollegen. Und da wir im Keller (bis auf die eine oder andere eigentlich nur geringf\u00fcgige <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=716\">Ents\u00e4uerung<\/a>) kaum etwas anderes gemacht haben, als <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?cat=20&amp;paged=2\">unser \u00fcbliches Minimalprogramm<\/a>, bleibt wohl nur der Weingarten als Ursache.<\/p>\n<p>Interessanterweise haben wir aber 2010 auch dort keine jahrgangsbedingten \u00dcberstunden geleistet, sondern unseren Reben lediglich die gleiche sorgf\u00e4ltige Pflege angedeihen lassen wie immer.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat da und dort der nat\u00fcrliche Aus\u00fcnnungseffekt durch den geringen Traubenansatz und die schlechte Bl\u00fcte geholfen, aber mein Erkl\u00e4rungsansatz f\u00fcr unser Jahrgangsph\u00e4nomen 2010 ist trotzdem ein anderer:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach den Erfahrungen der recht unterschiedlichen letzten Jahre glaube ich, dass die Art und Weise, wie wir mit unseren Weing\u00e4rten umgehen zu recht ausgeglichenenen Reben f\u00fchrt, die auch schwierige Situationen gut meistern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In hei\u00dfen, fr\u00fchreifen Jahren steigt der Zucker- und damit der Alkoholgehalt nicht ins unerme\u00dfliche und die S\u00e4ure ist normalerweise nicht so niedrig, wie bei manchen Kollegen. Und in k\u00fchlen, sp\u00e4ten Jahren erreichen die Trauben trotzdem eine gute Reife mit ausreichenden Zuckergraden und einer harmonischen S\u00e4ure.<\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist ganz sicher ein Mix aus vielen verschiedenen Aspekten der Weingartenarbeit. Und obwohl sich ganz sicher immer noch etwas verbessern l\u00e4\u00dft, zeigt mir der Jahrgang 2010, dass wir mit unserer Arbeit offensichtlich nicht ganz falsch liegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend der Jahrgang 2010 mancherorts schon sehr fr\u00fch in Grund und Boden geschrieben wurde, war ich von Anfang an eigentlich recht zufrieden mit der Qualit\u00e4t der letzten Ernte. Langsam zeigt sich (mitunter an Kleinigkeiten), dass das wohl durchaus berechtigt ist. 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