{"id":3361,"date":"2010-11-29T22:05:34","date_gmt":"2010-11-29T21:05:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=3361"},"modified":"2010-11-29T22:07:43","modified_gmt":"2010-11-29T21:07:43","slug":"nervositat-am-fasweinmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=3361","title":{"rendered":"Nervosit\u00e4t am Fa\u00dfweinmarkt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3362\" style=\"border: 0px;\" title=\"Foto: steve.haider.com\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Haider-156-komprimiert.jpg\" alt=\"Foto: steve.haider.com\" width=\"508\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Haider-156-komprimiert.jpg 508w, https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Haider-156-komprimiert-300x166.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/p>\n<p>Obwohl die Lese erst wenige Wochen zur\u00fcckliegt, herrscht auf dem Fa\u00dfweinmarkt bereits hektisches Treiben. Die kleine Erntemenge 2010 und die nach einem ebenfalls unterdurchschnittlichen Jahrgang 2009 deutlich reduzierten Lagerbest\u00e4nde machen vor allem jene nerv\u00f6s, die auf\u00a0Zuk\u00e4ufe angewiesen sind.<\/p>\n<p>Manche bef\u00fcrchten, dass es speziell im Schankweinbereich f\u00fcr den G&#8220;spritzten und das einfache Achterl oder Viertel in der\u00a0Gastronomie bereits im Sommer zu Lieferengp\u00e4ssen kommen k\u00f6nnte. Vor allem der Wei\u00dfwein, bei dem es weniger Reserven gibt, weil haupts\u00e4chlich der jeweils letzte Jahrgang vermarktet wird, soll angeblich \u00f6sterreichweit gesehen knapp werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ob das wirklich stimmt, l\u00e4\u00dft sich im Moment noch nicht absehen, aber eine gewisse Skepsis ist gegen\u00fcber solchen Zukunftsszenarien durchaus angebracht. Laden sie doch geradezu zum Zur\u00fcckhalten der eigenen Vorr\u00e4te ein.<\/p>\n<p>Solche Prognosen f\u00fchren n\u00e4mlich naturgem\u00e4\u00df zu steigenden Preisen bei jenen Fa\u00dfweinen, die ohne l\u00e4ngerfristige Bindung zwischen K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer frei auf dem Markt verf\u00fcgbar sind. Lag der &#8222;Einstiegspreis&#8220; in dieser Liga noch im heurigen Sommer bei etwa 60 Cent pro Liter, werden jetzt \u00e4ltere Jahrg\u00e4nge um 1,10 Euro und heurige Weine ab 1,20 Euro gehandelt. Nach der gro\u00dfen Ernte von 2008 lag das Preisniveau \u00fcbrigens bei 25 oder 30 Cent.<\/p>\n<p>Damit haben, anders als in den meisten Jahren heuer jene ein Verlustgesch\u00e4ft gemacht, die ihre Trauben schon vor der eigentlichen Ernte f\u00fcr die Erzeugung von Sturm verkauft haben.<\/p>\n<p>Normalerweise sinkt der Preis von Woche zu Woche, wenn nach den fr\u00fchen auch die Hauptsorten reif genug f\u00fcr den Sturm sind. Heuer blieb der Preis jedoch bei &#8211; in Relation zu anderen Jahren &#8211; guten 65 Cent stabil, was viele zum Traubenverkauf animiert hat.<\/p>\n<p>Dass der Traubenpreis sp\u00e4ter w\u00e4hrend der Haupternte sogar ansteigen w\u00fcrde, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen. (Der zus\u00e4tzliche Gewinn durch die durchaus nennenswerte Gewichtszunahme zwischen Fr\u00fch- und Haupternte zwar schon, aber der reicht normalerweise nicht, um den Preisverfall wettzumachen.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl die Lese erst wenige Wochen zur\u00fcckliegt, herrscht auf dem Fa\u00dfweinmarkt bereits hektisches Treiben. Die kleine Erntemenge 2010 und die nach einem ebenfalls unterdurchschnittlichen Jahrgang 2009 deutlich reduzierten Lagerbest\u00e4nde machen vor allem jene nerv\u00f6s, die auf\u00a0Zuk\u00e4ufe angewiesen sind. 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