{"id":328,"date":"2007-08-29T20:50:51","date_gmt":"2007-08-29T19:50:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=328"},"modified":"2007-08-29T20:50:51","modified_gmt":"2007-08-29T19:50:51","slug":"erste-eindrucke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=328","title":{"rendered":"Erste Eindr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p>Die ersten Lesetage liegen hinter uns, und immerhin vier verschiedene Sorten sind (zumindest teilweise) bereits im Keller. Trotzdem f\u00e4llt es mir noch sehr schwer, den Jahrgang einzuordnen.<\/p>\n<p>Einige durchwegs erfreuliche Dinge haben Muskat Ottonel, Gr\u00fcner Veltliner, Welschriesling und Zweigelt bislang gemeinsam. Die Trauben sind so gesund wie selten. Botrytis, Traubenwelke und Stiell\u00e4hme sind (noch?) kaum nennenswert. Au\u00dferdem ist der Ertrag bei allen Sorten bisher durchaus zufriedenstellend und der angestrebten Qualit\u00e4t angemessen.<\/p>\n<p>Davon abgesehen gibt es aber recht gro\u00dfe Unterschiede zwischen den Sorten und\/oder Lagen, in denen ich noch kein Muster erkennen kann. <!--more--><\/p>\n<p>Einzelne Weing\u00e4rten (vor allem beim Muskat) zeigen eine recht unterschiedliche (Zucker)Reife der Trauben eines Rebstockes und auch zwischen den verschiedenen Weing\u00e4rten. Manche Weing\u00e4rten haben einen relativ niedrigen Zuckergehalt UND einen sehr niedrigen S\u00e4uregehalt, wobei der pH-Wert verbl\u00fcffender Weise auch relativ niedrig ist. Zumindest deutlich niedriger als 2003 bei vergleichbarer S\u00e4ure. <\/p>\n<p>Und zumindest ein (Welschriesling)Weingarten hat einen ungew\u00f6hnlich hohen Zuckergehalt bei einem relativ hohen S\u00e4uregehalt, obwohl die Lage einen sandigen und damit trockenstre\u00dff\u00f6rdernden Boden hat und f\u00fcr ihre vergleichsweise niedrige S\u00e4ure bekannt ist.<\/p>\n<p>Insgesamt wird es sicher kein s\u00e4urebetonter Jahrgang, was nach der Trockenheit im Sommer aber keine gro\u00dfe \u00dcberraschung darstellt. Je nach Sorte, Lage und vor allem Lesetermin k\u00f6nnte das Spektrum von echten (S\u00e4ure)Problemf\u00e4llen bis zu ausgewogen-lebendigen Weinen reichen.<\/p>\n<p>Die extrem hohen Zucker- und damit Alkoholgehalte, die manche Kollegen nach zu sp\u00e4ter Lese im Jahrgang 2003 eingefahren haben, sehe ich im Moment noch nicht, was aber auch daran liegen d\u00fcrfte, da\u00df wir noch keinen der &#8222;Zuckerbildner&#8220; geerntet haben. Also noch keinen Pinot blanc und keinen Chardonnay.<\/p>\n<p>Dort wo die Traubenreife \u00e4hnlich weit ist, wie bei uns, und wo die f\u00fcr diese Woche angek\u00fcndigten Regenf\u00e4lle auch wirklich eintetroffen sind, gibt es bei den empfindlichen Sorten sicherlich bereits F\u00e4ulnisprobleme. Ich hoffe, da\u00df es bei uns auch morgen so wie heute nicht nennenswert regnet.<\/p>\n<p>Das k\u00fchle, aber trockene Wetter kommt uns f\u00fcr die ab Montag beginnende Hauptlese gerade recht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten Lesetage liegen hinter uns, und immerhin vier verschiedene Sorten sind (zumindest teilweise) bereits im Keller. Trotzdem f\u00e4llt es mir noch sehr schwer, den Jahrgang einzuordnen. Einige durchwegs erfreuliche Dinge haben Muskat Ottonel, Gr\u00fcner Veltliner, Welschriesling und Zweigelt bislang gemeinsam. Die Trauben sind so gesund wie selten. 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