{"id":283,"date":"2007-07-05T22:34:59","date_gmt":"2007-07-05T21:34:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=283"},"modified":"2007-07-05T23:12:27","modified_gmt":"2007-07-05T22:12:27","slug":"eu-weinmarktordnung-in-den-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=283","title":{"rendered":"EU-Weinmarktordnung in den Medien"},"content":{"rendered":"<p>Wie an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit des <a href=\"http:\/\/noe.orf.at\/stories\/204994\/\">\u00f6sterreichischen<\/a> und des <a href=\"http:\/\/www.wein-plus.de\/forum\/mb,a,t,36887,727,+NEWS%3A+Deutsche+Weinwirtschaft+lehnt.html\">deutschen<\/a> Weinbauverbandes zu erkennen ist, gehen die Verhandlungen \u00fcber die neue EU-Weinmarktordnung jetzt die hei\u00dfe Phase. Aus gegebenem Anla\u00df m\u00f6chte ich auf zwei \u00e4ltere Texte von mir hinweisen, die dem interessierten Laien die Materie (wie ich hoffe) vielleicht etwas verst\u00e4ndlicher machen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=171\">diesem<\/a> Blog-Beitrag vom 17. Februar 2007 habe ich bereits einmal versucht, die geplanten und strittigen Komissionsvorschl\u00e4ge zur Weinmarkt-Reform zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Und der folgende leicht adaptierte Beitrag von mir im <a href=\"http:\/\/www.wein-plus.de\/forum\/\">Wein-plus-Forum<\/a> vom 21. Mai 2007 (<a href=\"http:\/\/www.wein-plus.de\/forum\/mb,a,t,36343,717,+AW+EU-Agrarfoerderungen%2C+War%3A+Radikale+Winzer+drohen.html\">hier<\/a> die Originalversion) besch\u00e4ftigt sich mit den Motiven und Verhandlungsstrategien, die das Verhandlungsergebnis schlie\u00dflich pr\u00e4gen werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Sinn und Unsinn von EU-F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr den Weinbau<\/strong><\/p>\n<p>Wie nicht zuletzt die Kritik und das Unverst\u00e4ndnis vieler am Thema durchaus interessierter zeigt, mu\u00df man die F\u00f6rderstruktur der EU f\u00fcr den Weinbau hinterfragen. Oder eigentlich m\u00fc\u00dfte man sie v\u00f6llig abschaffen (zumindest was den Weinbau betrifft, in den anderen Landwirtschaftsbereichen kenne ich mich nicht gut genug aus, um das so radikal zu fordern).<\/p>\n<p>Das Hauptproblem der F\u00f6rderungen liegt allerdings nicht in den Detailfragen. Da gibt es zwar jede Menge Unfug, aber auch vieles, das bei gen\u00fcgend Insiderwissen einen durchaus nachvollziehbaren Gedankengang der Erfinder erkennen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Das Hauptproblem ist die Tatsache, da\u00df in vielen Politikerk\u00f6pfen und in noch mehr Winzerk\u00f6pfen die Meinung vorherrscht, die (F\u00f6rder-)politik k\u00f6nnte tats\u00e4chlich auf Dauer die Regeln des Marktes au\u00dfer Kraft setzen (und damit auch noch tats\u00e4chlich etwas &#8222;Gutes&#8220; bewirken). Wobei ich glaube, da\u00df viele Agrarpolitiker durchaus wissen, da\u00df sie das nicht kann, besonders vor Wahlen aber dennoch so tun als ob.<\/p>\n<p>Und ich denke auch, da\u00df viele Winzer tief in ihrem Inneren auch wissen, da\u00df das nicht funktioniert. Sich aber das sch\u00f6ne M\u00e4rchen immer wieder gerne erz\u00e4hlen lassen, um nach dem b\u00f6sen Erwachen umso abf\u00e4lliger \u00fcber die Politiker zu sprechen.<\/p>\n<p>Letztlich bleibt den Winzern gar nichts anderes \u00fcber, als die angebotenen F\u00f6rderungen auch zu lukrieren. Nachdem sie EU-weit gelten, w\u00e4re eine Nichtausn\u00fctzung eine Verschlechterung der eigenen Wettbewerbssituation, die sich heutzutage kein Winzer so leicht leisten kann.<\/p>\n<p>Bei allen EU-Ma\u00dfnahmen kommt nat\u00fcrlich versch\u00e4rfend der Zwang zum Kompromi\u00df dazu, der gemeinsam mit der Mentalit\u00e4t &#8222;Wir m\u00fcssen aus Br\u00fcssel so viel Geld wie m\u00f6glich wieder in unser Land zur\u00fcckholen&#8220; zu recht abenteuerlichen Auswirkungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Unter diesen Aspekten mu\u00df man die sich manchmal (scheinbar) widersprechenden Ma\u00dfnahmen etwas sortieren, da sie selten ein und den gleichen Winzer betreffen:<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderungen f\u00fcr die Pflanzung und f\u00fcr die Rodung von Weing\u00e4rten<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderungen f\u00fcr die Pflanzung von neuen Weing\u00e4rten nach bestimmten, qualit\u00e4tsf\u00f6rdernden Richtlinien ist eine Errungenschaft der noch geltenden Weinmarktordnung. Als diese vor einigen Jahren beschlossen wurde, gelang es erstmals, zumindest einen kleinen Teil der F\u00f6rdergelder weg von der reinen \u00dcberschu\u00dfbek\u00e4mpfung (Rodung, Destillation) und hin zu einer Hilfeleistung f\u00fcr jene Winzer, die sich besser an die Anforderungen des Marktes anpassen wollen zu dirigieren.<\/p>\n<p>In l\u00e4nderweise unterschiedlich organisierten Programmen gibt es seit einigen Jahren F\u00f6rdergelder f\u00fcr bessere Erziehungssyteme (mechanisierbar, um die Produktionskosten zu senken und\/oder besonders qualit\u00e4tsorientiert), Neuauspflanzungen mit besseren, besser vermarktbaren Rebsorten, Bew\u00e4sserungsma\u00dfnahmen, Errichtung oder Rekultivierung von Terrassenanlagen,&#8230;<\/p>\n<p>Die Idee dahinter ist die, da\u00df diese Weing\u00e4rten eher Weine liefern werden, die auch tats\u00e4chlich auf dem Weltmarkt verk\u00e4uflich sind und daher nicht mehr als \u00dcbersch\u00fcsse f\u00fcr teures Geld vernichtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich ist dieses Programm sehr locker und unb\u00fcrokratisch organisiert. So gibt es z.B. keine Vorschriften, welche Sorten gef\u00f6rdert werden, was nat\u00fcrlich dazu gef\u00fchrt hat, da\u00df auch in weniger geeigneten Lagen Rotwein mit F\u00f6rderung angepflanzt wurde. Daf\u00fcr der EU die Schuld zu geben ist aber ziemlich vermessen. <\/p>\n<p>Den weitaus gr\u00f6\u00dferen Anteil der Kosten tr\u00e4gt der Winzer selbst, und wenn der nicht wei\u00df, was er wohin pflanzen soll, kann die EU nichts daf\u00fcr. Und wenn es Winzer gegeben haben sollte, die nur wegen der F\u00f6rderung \u00fcberhaupt gepflanzt haben, dann darf man bei denen wohl ein gewisses Manko an betriebswirtschaftlicher Eigenverantwortung vermuten.<\/p>\n<p>Leider kann man (ohne ann\u00e4hernd vertretbaren B\u00fcrokratieaufwand) vor der F\u00f6rderungsgenehmigung nicht pr\u00fcfen, ob ein Winzer auch genug Ahnung hat. Und man darf wohl annehmen, da\u00df er vern\u00fcnftig handelt, wenn er selbst jede Menge Geld in die Hand nimmt.<\/p>\n<p>Eine Sorteneinschr\u00e4nkung seitens der EU bzw. der zust\u00e4ndigen heimischen Stellen wurde zwar diskutiert, aber nicht umgesetzt. Sie w\u00e4re auch ziemlich schwierig zu argumentieren gewesen. Warum z.B. sollte man einen Winzer, der sich in einem Rotweingebiet in der Wei\u00dfwein-Nische profilieren m\u00f6chte bei dieser durchaus erfolgversprechenden Strategie nicht unterst\u00fctzen?<\/p>\n<p>Und warum sollte es kein Geld f\u00fcr einen neuen M\u00fcller-Thurgau-Weingarten geben, wenn der Winzer mit Junker jede Menge Kohle macht und der Weingarten einen leicht vermarktbaren Wein erbringt? Und, und, und&#8230;<\/p>\n<p>Winzer, die Geld f\u00fcr die Auspflanzung von leistungsf\u00e4hig(er)en Weing\u00e4rten erhalten haben, bekommen kein Geld aus dem F\u00f6rdertopf, der f\u00fcr Rodungen Geld aussch\u00fcttet, um den \u00dcberschu\u00df zu reduzieren. In \u00d6sterreich gibt es \u00fcberhaupt in vielen Gemeinden kein Geld f\u00fcr Rodungen, weil die Weinbauvereine\/Kammern in vielen Orten gar keine Lagen daf\u00fcr definiert\/nominiert haben. Die gef\u00f6rderte Rodung in \u00d6sterreich ist n\u00e4mlich an bestimmte (schlechte) Lagen gebunden.<\/p>\n<p>Und: Es gibt auch kein Geld f\u00fcr die Rodung von relativ alten Weing\u00e4rten, die ohnehin schon rodungsreif sind. Sondern nur f\u00fcr j\u00fcngere, die mit ihren Ertr\u00e4gen auch tats\u00e4chlich etwas zum \u00dcberschu\u00df beitragen.<\/p>\n<p><strong>Das Destillieren (sprich: Vernichten) von Wein<\/strong><\/p>\n<p>So wie die F\u00f6rderung von Weingartenrodungen steht auch die \u00dcberschu\u00dfvernichtung durch die Destillation von Wein zu Industriealkohol im (scheinbaren?) Widerspruch zu oben beschriebener F\u00f6rderung von Neuauspflanzungen. W\u00e4hrend sich \u00d6sterreich nie an dieser Ma\u00dfnahme beteiligt hat, spielt sie in den gro\u00dfen Weinbaul\u00e4ndern der EU, also in Frankreich, Spanien und Italien eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle.<\/p>\n<p>Es mag sein, da\u00df vereinzelt auch Weine aus gef\u00f6rderten Weing\u00e4rten destilleirt werden, normalerweise sollten aber die gef\u00f6rderten Weing\u00e4rten so gute Weine liefern (bzw. eine so kosteng\u00fcnstige Produktion erm\u00f6glichen) das sie durchaus als Wein markttauglich sind.<\/p>\n<p>Das diese entgegengesetzten Ma\u00dfnahmen \u00fcberhaupt nebeneinander existieren (und, wenn man sich die Diskussion um die n\u00e4chste Weinmarktordnung ansieht wohl auch weiter nebeneinander bestehen werden) hat seinen Grund in den unterschiedlichen Interessen der EU-Weinbaul\u00e4nder.<\/p>\n<p>Jene L\u00e4nder mit gro\u00dfen Absatzproblemen und jeder Menge unverk\u00e4uflichen Weinen wollen an den &#8222;defensiven&#8220; Ma\u00dfnahmen<br \/>\nfesthalten (sprich: die EU kauft den Winzern den Wein ab und verwertet ihn, oder sie zahlt den Winzer Geld daf\u00fcr, da\u00df sie ihren<br \/>\nBeruf aufgeben).<\/p>\n<p>Und jene L\u00e4nder, die sich halbwegs gut verkaufen sehen nicht ein, da\u00df die anderen alle F\u00f6rdergelder lukrieren, obwohl sie ihre Hausaufgaben nicht machen und forcieren &#8222;offensive&#8220; Ma\u00dfnahmen, von denen ihre Winzer auch etwas haben (also z.B. F\u00f6rderungen f\u00fcr Verbesserungen im Weingarten, um (noch) markttauglicher zu werden).<\/p>\n<p>Am Ende gibt es dann halt beides. Und wenn die Kontrollinstanzen nicht so gut funktionieren wie in \u00d6sterreich kann es im Extremfall dazu kommen, da\u00df ein Weinbauer seinen Weingarten zu einem Drittel von der EU finanziert bekommt und ihm der dort produzierten Wein auch noch (allerdings zu einem sehr niedrigen Preis) von der EU (zur Destillation) abgenommen wird.<\/p>\n<p>Kritiker der Destillation f\u00fchren \u00fcbrigens immer wieder ins Treffen, da\u00df diese Ma\u00dfnahme die \u00dcbersch\u00fcsse eher erh\u00f6ht, als verringert. Wenn man als Winzer in Mittel- und S\u00fcditalien, in S\u00fcdfrankreich oder Spanien von dem wenigen Geld leben will\/mu\u00df, das die EU f\u00fcr den zu destillierenden Wein bezahlt, ist man ja geradezu gezwungen, die Ertr\u00e4ge so hoch wie nur irgend m\u00f6glich zu steigern&#8230;<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderungen f\u00fcr die Errichtung von Kellereien und Vermarktungseinrichtungen<\/strong><\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung von Kellereibauten und Vermarktungseinrichtungen stammt aus einem anderen EU-Topf und ist durchaus vergleichbar mit \u00e4hnlichen F\u00f6rdersystemen in anderen Wirtschaftsbereichen. Nachdem es hier meist um deutlich mehr Geld geht, als bei Weingartenneuauspflanzungen werden bei solchen Projekten nicht nur Businesspl\u00e4ne, Kostenvoranschl\u00e4ge und Rechnungen eingefordert und kontrolliert (zumindest in \u00d6sterreich), sondern auch eine entsprechende Weiterbildung der Betriebsf\u00fchrer (Betriebswirtschafts- und Marketingkurse).<\/p>\n<p>Der Ansatz ist der gleiche wie bei den Weing\u00e4rten: Die EU h\u00e4lt es f\u00fcr billiger, den Winzern, die viel eigenes Geld investieren wollen etwas beizusteuern, damit diese ihre Weine besser verkaufen k\u00f6nnen, als f\u00fcr noch mehr Geld \u00dcbersch\u00fcsse zu vernichten. Deswegen sind bei Vermarktungseinrichtugen (und noch mehr bei Gemeinschaftsprojekten von mehreren Winzern) die F\u00f6rders\u00e4tze in der Regel h\u00f6her.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderungen f\u00fcr umweltschonende Bewirtschaftung<\/strong><br \/>\nWie die F\u00f6rderungen f\u00fcr Betriebsinvestitionen haben auch die F\u00f6rderungen f\u00fcr die umweltschonende (daf\u00fcr aber manchmal aufw\u00e4ndigere und\/oder ertragsschw\u00e4chere) Bewirtschaftung mit der Weinmarktordnung nichts zu tun. Mehr dar\u00fcber habe ich <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=26\">hier<\/a> schon einmal geschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit des \u00f6sterreichischen und des deutschen Weinbauverbandes zu erkennen ist, gehen die Verhandlungen \u00fcber die neue EU-Weinmarktordnung jetzt die hei\u00dfe Phase. Aus gegebenem Anla\u00df m\u00f6chte ich auf zwei \u00e4ltere Texte von mir hinweisen, die dem interessierten Laien die Materie (wie ich hoffe) vielleicht etwas verst\u00e4ndlicher machen k\u00f6nnen: In diesem Blog-Beitrag vom 17. &#8230; <a title=\"EU-Weinmarktordnung in den Medien\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=283\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber EU-Weinmarktordnung in den Medien\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-283","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-in-den-weinmedien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/283","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=283"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/283\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=283"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=283"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=283"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}