{"id":227,"date":"2007-05-09T21:47:59","date_gmt":"2007-05-09T20:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=227"},"modified":"2007-05-09T21:53:18","modified_gmt":"2007-05-09T20:53:18","slug":"gewagte-prognosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=227","title":{"rendered":"Gewagte Prognosen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;sind meine Sache nicht. Denn gerade wenn man mit der Natur arbeitet, kommt es meistens anders als man denkt. Trotzdem versucht man als Weinbauer nat\u00fcrlich aus den Beobachtungen der Gegenwart Schl\u00fcsse f\u00fcr die Zukunft zu ziehen.<\/p>\n<p><strong>Kleine Ernte?<\/strong><\/p>\n<p>Und einem dieser Schl\u00fcsse zufolge k\u00f6nnte es sein, da\u00df uns der Jahrgang 2007 keine allzugro\u00dfe Erntemenge bescheren wird.<\/p>\n<p><!--more-->Die jungen Rebtriebe entwickeln sich in diesem Fr\u00fchjahr zwar pr\u00e4chtig, scheinen aber deutlich weniger Traubenans\u00e4tze zu haben als \u00fcblich. Auch wenn solche Einsch\u00e4tzungen nur sehr schwer zu treffen sind, d\u00fcrften beim Gr\u00fcnen Veltliner und beim Zweigelt viele Triebe anstatt zwei oder drei nur eine oder gar keine Traube tragen.<\/p>\n<p>Schuld daran ist (m\u00f6glicherweise) die Trockenheit. Allerdings nicht die im heurigen April, sondern jene im Juli des Vorjahres. Damals hat n\u00e4mlich der Rebstock in jeder Knospe die Anzahl der Trauben f\u00fcr das heurige Jahr festgelegt. Und weil er im Juli 2007 gestre\u00dft war, hat er sich f\u00fcr heuer weniger vorgenommen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann man sich bei solchen Vergleichen sehr leicht irren. Und nat\u00fcrlich k\u00f6nnen diese Trauben besonders gut verbl\u00fchen und besonders gro\u00df werden. Au\u00dferdem w\u00fcrde man f\u00fcr h\u00f6here Qualit\u00e4ten ohnehin die zweite und dritte Traube pro Trieb wegschneiden.<\/p>\n<p>Trotzdem hat ein schlechter Traubenansatz beim Veltliner und beim Zweigelt seine Auswirkungen. Schlie\u00dflich handelt es sich um zwei Hauptsorten, die normalerweise reichtragend sind, und die f\u00fcr einfachere Weinstile aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden auch einen h\u00f6heren Ertrag erbringen sollen.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fche Bl\u00fcte<\/strong><\/p>\n<p>Weit weniger gewagt als die These von der geringen Erntemenge ist eine Vorschau auf den Bl\u00fctetermin. Nach dem aktuellen Entwicklungsstand der Reben und verschiedenen anderen Indizien zufolge rechnen wir mit dem Bl\u00fctebeginn in etwa zwei Wochen.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re also fr\u00fchestens ab dem 20. Mai und damit eigentlich gar nicht so extrem fr\u00fch, wie manche schon w\u00e4hrend des warmen Winters prophezeit haben. Nat\u00fcrlich ist eine Bl\u00fcte im Mai in unseren Breiten nach wie vor die Ausnahme, auch wenn sich mit 2000, 2002 und 2003 in letzter Zeit die Ausnahmen h\u00e4ufen.<\/p>\n<p>Aber andererseits w\u00e4re bei einem Beginn zwischen 20. und 25. Mai die Bl\u00fcte nicht vor dem 5. oder 10. Juni (oder noch sp\u00e4ter) abgeschlossen. Und das w\u00e4re doch sp\u00e4ter als 2003, als die letzten Gescheine noch im Mai verbl\u00fcht hatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;sind meine Sache nicht. Denn gerade wenn man mit der Natur arbeitet, kommt es meistens anders als man denkt. 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