{"id":219,"date":"2007-04-27T22:02:35","date_gmt":"2007-04-27T21:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=219"},"modified":"2007-04-27T22:02:35","modified_gmt":"2007-04-27T21:02:35","slug":"messen-und-prasentationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=219","title":{"rendered":"Messen und Pr\u00e4sentationen&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;sind f\u00fcr Winzer wie f\u00fcr Weinliebhaber eine spannende Sache.<\/p>\n<p>Vergangenen Montag war es wieder einmal soweit: \u00fcber 130 Winzer aus dem Burgenland pr\u00e4sentierten in der Wiener Hofburg den neuen Jahrgang (erg\u00e4nzt durch einige Vertreter aus den Vorg\u00e4ngerjahren).<\/p>\n<p>Da man als Nicht-Promi-Winzer bei solchen Veranstaltungen nicht immer ausgelastet ist, hatte ich die Gelegenheit, meine Theorie zur Typologie der Aussteller und Besucher weiter zu verfeinern:<!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Aussteller:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Chaot<\/strong><\/p>\n<p>Der Chaot kommt zu Messen und Pr\u00e4sentationen immer zu sp\u00e4t und geht meist vor Ende der Veranstaltung. In der Regel hat er andere Weine mit, als die, die er Monate zuvor f\u00fcr den Verkostungskatalog angemeldet hat, was aber offenbar weder ihn, noch seine Besucher allzusehr st\u00f6rt.<\/p>\n<p>Sein Stand ist n\u00e4mlich verbl\u00fcffender Weise trotz dieses unh\u00f6flichen und unprofessionellen Verhaltens meist gut besucht. Nicht nur einmal konnte ich Weinfreunde beobachten, die geduldig auf das Erscheinen des Meisters warteten oder den Stand so oft besuchten, bis sie das Gl\u00fcck hatten, ihn tats\u00e4chlich anzutreffen.<\/p>\n<p><strong>Der Sportliche<\/strong><\/p>\n<p>Dabeisein ist alles, lautet das Motto des Sportlichen. Er erscheint p\u00fcnktlich am Ort des Geschehens, baut seinen Stand auf, \u00f6ffnet seine Flaschen und kostet sie vor. Nach einer halben Stunde h\u00e4lt es ihn aber kaum noch an seinem Platz und er begibt sich auf mehr oder weniger ausgiebige Verkostungstouren zu den Kollegen.<\/p>\n<p>Sein Messestand ist w\u00e4hrenddessen verwaist, und nur gelegentlich kehrt er f\u00fcr kurze Zeit zur\u00fcck, um sich den Besuchern zu widmen. Zeigen diese Eigeninitiative und schenken sich selbst ein, ohne den Winzer dabei in Anspruch zu nehmen ist ihm das nur Recht.<\/p>\n<p><strong>Der Gro\u00dfz\u00fcgige<\/strong><\/p>\n<p>Er agiert nach der alten Winzerweisheit: &#8222;Wein ist billig, weil den hat der Winzer selbst. Wasser ist teuer, weil das mu\u00df er kaufen.&#8220; Wo andere Winzer zwei oder drei Verkostungsflaschen pro Wein ben\u00f6tigen, findet der Gro\u00dfz\u00fcgige mit einem Zw\u00f6lferkarton nicht das Auslangen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Gro\u00dfz\u00fcgige bei den Besuchern, die eher trinken als kosten wollen durchaus beliebt ist, hat er beim Servicepersonal keine Freunde. Gibt es doch \u00fcberdurchschnittlich viele Leerflaschen zu entsorgen und jede Menge zur\u00fcckgeleerter Weinreste in den daf\u00fcr vorgesehenen Beh\u00e4ltern.<\/p>\n<p><strong>Der Promi-Winzer<\/strong><\/p>\n<p>Auf Messen und Pr\u00e4sentationen ist der Promi-Bonus Segen und Fluch gleicherma\u00dfen. Da praktisch alle Besucher der Veranstaltung (und viele Mitaussteller) auch die Weine der bekannten Winzer verkosten wollen herrscht am Stand des Promi-Winzers immer reger Betrieb.<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Andrang hat nat\u00fcrlich seine positiven Seiten. Er sch\u00fctzt den Winzer vor Frustration, die sich bei l\u00e4ngeren Phasen ohne Besucher einstellen k\u00f6nnen, und erh\u00f6ht nat\u00fcrlich die Chance, neue Kunden zu gewinnen. Schlie\u00dflich ist jeder Besucher ein potentieller Kunde.<\/p>\n<p>Andererseit hat der Promi-Winzer enorme Streuverluste, weil er seine Weine den meisten Besuchern wegen des gro\u00dfen Andrangs unkommentiert ausschenken mu\u00df. Die gro\u00dfe Besucherzahl f\u00fchrt zu einem \u00e4hnlich hohen Weinverbrauch wie beim Gro\u00dfz\u00fcgigen und der eine oder andere interessante Messebesucher f\u00fchlt sich wohl von der Dr\u00e4ngelei auch abgesto\u00dfen und wendet sich anderen Ausstellern zu.<\/p>\n<p><strong>Der Neuling<\/strong><\/p>\n<p>Der Neuling nimmt es mit den Vorschriften der Messeveranstalter sehr genau. Er erscheint p\u00fcnktlich, pr\u00e4sentiert ausschlie\u00dflich jene (meist beschr\u00e4nkte) Weinanzahl, die im Katalog ver\u00f6ffentlicht wurde und nimmt zur Sicherheit dreimal so viel Wein mit, als er im \u00e4u\u00dfersten Notfall tats\u00e4chlich f\u00fcr die Pr\u00e4sentation ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Seinen Stand verl\u00e4\u00dft er nur bei Feueralarm, da er mangels Messeerfahrung noch im Glauben lebt, er k\u00f6nnte das Gesch\u00e4ft seines Lebens verpassen, wenn sein Stand f\u00fcr die Dauer eines WC-Besuches oder eines kurzen Imbisses unbesetzt ist.<\/p>\n<p><strong>Der Frustrierte<\/strong><\/p>\n<p>Der Frustrierte nimmt vor allem deswegen an Pr\u00e4sentationen Teil, um seine Vorurteile best\u00e4tigt zu bekommen. Seiner Meinung nach sind immer alle anderen Messest\u00e4nde immer besser besucht, als sein eigener. Die Ursache daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich der schlechte Standplatz, den er vom Veranstalter zugeteilt bekommen hat. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es in dem Raum, der ihm zugeteilt wurde immer viel zu warm im Vergleich zu den anderen R\u00e4umen (wahlweise auch viel zu kalt) und der vermeintlich gr\u00f6\u00dfere Besucherandrang bei den anderen Messest\u00e4nden ist (was die Weinqualit\u00e4t betrifft) seiner Meinung nach sowieso v\u00f6llig ungerechtfertigt.<\/p>\n<p><strong>Der Erfahrene<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Typ stellt das Gros der Messeteilnehmer. Die h\u00e4ufige Teilnahme an Pr\u00e4sentationen hat ihm gelehrt, solche Anl\u00e4sse zwar ernst, aber nicht zu ernst zu nehmen. Er erledigt die Vorbereitungen sorgf\u00e4ltig, aber nicht \u00fcbertrieben und n\u00fctzt die Zeit ohne Besucher an seinem Stand zum Smalltalk mit dem Standnachbarn, zu einem Blick in die Zeitung oder zu einer kurzen Verkostungstour in der n\u00e4heren Umgebung.<\/p>\n<p>Ohne schlechtes Gewissen g\u00f6nnt er sich auch einen Imbi\u00df, wenn er ihm notwendig erscheint. Schlie\u00dflich wei\u00df er, da\u00df eine lockere Auslegung seiner Messepr\u00e4senz hilft, Frustrationen vorzubeugen. Und er hat gelernt, da\u00df es nicht auf die Anzahl an Besuchern am Messestand ankommt, sondern (auch) auf das Gl\u00fcck, einige wenige l\u00e4ngerfristig interessante Kontakte gekn\u00fcpft zu haben.<\/p>\n<p><strong>Die Besucher:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Profi<\/strong><\/p>\n<p>Der Profi kommt meist fr\u00fcher als viele Aussteller. Er n\u00fctzt die ruhige Atmosph\u00e4re zu Messebeginn und hat meist einen ausgekl\u00fcgelten Schlachtplan erarbeitet, um zielgerichten jene Weine zu verkosten, die ihn besonders interessieren. Wenn er sich wirklich Zeit nimmt, ist der Profi f\u00fcr den Winzer ein sehr spannender Gast. Nicht nur, weil sein Besuch die Hoffnung auf k\u00fcnftige Gesch\u00e4fte oder Presseartikel weckt, sondern auch, weil der Profi in der Regel ein sehr fundiertes Feedback gibt und sich mit ihm anregende Weindiskussionen f\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Nicht alle Profis haben tats\u00e4chlich beruflich mit Wein zu tun. Neben Journalisten, Weinh\u00e4ndlern und Gastronomen gibt es auch gar nicht so wenige private Weinliebhaber, die die Kriterien erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Der M\u00f6chtegern-Profi<\/strong><\/p>\n<p>Der M\u00f6chtegern-Profi n\u00fctzt Weinmessen vor allem zur Best\u00e4tigung seines Egos. Er verwickelt die Aussteller gerne in langwierige Diskussionen, mit denen er vor allem seine Kompetenz demonstrieren m\u00f6chte. F\u00fcr die Winzer ist er ein \u00e4u\u00dferst m\u00fchsamer Gast, der mit allen Mitteln versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sie damit vom Dialog mit anderen (vielversprechenderen) Standbesuchern abh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Vom Profi ist der M\u00f6chtegern-Profi relativ leicht zu unterscheiden. Abseits des Mainstreams ist es mit seiner Kompetenz n\u00e4mlich nicht sehr weit her. Und mit zunehmender Messedauer kommt ihm die Konsequenz beim Zur\u00fcckleeren von Weinresten bzw. dem Ausspucken von Wein abhanden&#8230;<\/p>\n<p><strong>Der Genie\u00dfer<\/strong><\/p>\n<p>Der Genie\u00dfer ist w\u00e4hrend der ersten Messestunden ein recht angenehmer, interessierter Besucher. Das sein Schwerpunkt auch auf Weinmessen beim Genie\u00dfen liegt, merkt man aber sp\u00e4testens zu fortgeschrittener Messestunde an seinem Verhalten.<\/p>\n<p>Der erfahrene Aussteller kennt die meisten Genie\u00dfer schon vom sehen, weil sie praktisch keine Weinverkostung in ihrer Umgebung auslassen (und dementsprechend h\u00e4ufig auf die Winzer treffen). B\u00f6se Zungen behaupten, da\u00df f\u00fcr den Genie\u00dfer keinerlei Notwendigkeit besteht, jemals bei einem der Aussteller auch tats\u00e4chlich Wein zu kaufen. Schlie\u00dflich hat er (im Gro\u00dfstadtbereich) das ganze Jahr \u00fcber mehrmals pro Woche die M\u00f6glichkeit Weinmessen oder -pr\u00e4sentationen zu besuchen und dort jede Menge Wein zu konsumieren.<\/p>\n<p><strong>Der \u00dcberforderte<\/strong><\/p>\n<p>Die Vertreter dieser Gattung sind Neulinge auf dem Gebiet der Weinmessen. Sie interessieren sich ein wenig f\u00fcr Wein und besuchen aus diesem Grund (oder weil sie von einem Bekannten, der der Gattung M\u00f6chtegern-Profi angeh\u00f6rt, \u00fcberredet wurden) erstmals eine Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Dementsprechend \u00fcberfordert sind sie von der F\u00fclle an Ausstellern aber auch Besuchern. Ziemlich planlos kosten die \u00dcberforderten kreuz und quer und sind dabei f\u00fcr die Aussteller durchaus vielversprechende Besucher. Leider neigen sie dazu, sich keinerlei Notizen zu machen und ihre Eindr\u00fccke relativ schnell wieder zu vergessen. Vage Bestellabsichten der \u00dcberforderten auf der Messe sind daher f\u00fcr die Winzer nur Schall und Rauch.<\/p>\n<p><strong>Der Prospektsammler<\/strong><\/p>\n<p>Diesen Klassiker gibt es auf jeder Messe. Der Prospektsammler, der seinen urzeitlichen Sammlerinstinkt nicht z\u00e4hmen kann, greift wahllos nach allem, was an Info-Material auf den Messest\u00e4nden aufliegt. Gelegentlich verkostet er nebenbei auch Wein, wirkliches Interesse scheint er daran aber nicht zu haben.<\/p>\n<p>Warum sonst w\u00fcrde er die Zeit auf der Messe mit dem Sammeln von Prospekten vergeuden, anstatt den Kontakt mit den Winzern zu suchen. Werbematerial erh\u00e4lt er jederzeit auf dem Postweg, den Kontakt mit dem Winzer gibt es nur auf Messen oder vor Ort.<\/p>\n<p><strong>Der Mainstream-Besucher<\/strong><\/p>\n<p>Der Mainstram-Besucher interessiert sich f\u00fcr Wein, ohne die Energie eines Profis oder M\u00f6chtegern-Profis aufzubringen. Er besucht Pr\u00e4sentationen, wenn sie in seiner N\u00e4he stattfinden, gut beworben werden, eine Gruppe von Freunden dorthin geht oder sein Stammwinzer ihn dazu einl\u00e4dt.<\/p>\n<p>Er sieht Weinmessen als geselligen Anla\u00df und l\u00e4\u00dft sich ohne Hast durch das Messegeschehen treiben. Dort wo er landet, ist er ein sehr interessanter Gespr\u00e4chspartner f\u00fcr den Winzer, der auch schon mal eine kleine Bestellung auf der Messe abgibt, wenn ihm ein Wein besonders gut schmeckt.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig bleibt es dabei, und bei der n\u00e4chsten Messe bestellt er bei einem anderen Aussteller. Manchmal aber wird eine langj\u00e4hrige Kundenbeziehung daraus, die f\u00fcr beide Seiten sehr befriedigend sein kann.<\/p>\n<p><strong>Der Zweckentfremder<\/strong><\/p>\n<p>Die Vertreter dieser leider wachsenden Gattung mi\u00dfbrauchen Weinmessen, um m\u00f6glichst viele Winzer einfach und an einem Ort kontaktieren zu k\u00f6nnen. Ihr Angebot reicht von \u00dcbersetzungsdienstleistungen und Werbeinseraten bis zu Kellereiartikeln, Barriques und Korken.<\/p>\n<p>Die Zweckentfremder sind zwar meist zur\u00fcckhaltend, wenn am Stand reger Betrieb herrscht. Aber auch wenn sie nur dann aktiv werden, wenn keine potentiellen Weinkunden am Stand sind, stehlen sie dem Winzer die Zeit. Auf einer Veranstaltung in die der Winzer Zeit und Geld investiert hat, um seinen Wein zu pr\u00e4sentieren (und nat\u00fcrlich zu verkaufen), wollen sie praktisch kostenlos (nur um die Eintrittsgeb\u00fchr) dem Winzer ihre Produkte andrehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;sind f\u00fcr Winzer wie f\u00fcr Weinliebhaber eine spannende Sache. Vergangenen Montag war es wieder einmal soweit: \u00fcber 130 Winzer aus dem Burgenland pr\u00e4sentierten in der Wiener Hofburg den neuen Jahrgang (erg\u00e4nzt durch einige Vertreter aus den Vorg\u00e4ngerjahren). 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