{"id":2043,"date":"2009-11-29T23:48:10","date_gmt":"2009-11-29T22:48:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=2043"},"modified":"2009-11-29T23:53:37","modified_gmt":"2009-11-29T22:53:37","slug":"erst-verschmaht-jetzt-heis-begehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=2043","title":{"rendered":"Erst verschm\u00e4ht, jetzt hei\u00df begehrt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2044\" style=\"border: 0px;\" title=\"Geiztriebtraube im November\" src=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/Geiztriebtraube-komprimiert.jpg\" alt=\"Geiztriebtraube im November\" \/><\/p>\n<p>Manche Seitentriebe der Reben bilden im Sommer, lange nach der Bl\u00fcte der &#8222;richtigen&#8220; Trauben, kleine Tr\u00e4ubchen aus, die sogenannten Geiz(trieb)trauben. Weil diese aber\u00a0einen deutlichen Entwicklungsr\u00fcckstand haben, werden sie bei der Handlese normalerweise nicht geerntet, sondern bleiben an den Reben h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Bis in den Winter hinein sind sie verschiedenen Vogelarten eine willkommene Bereicherung ihres Speiseplanes. Und die eine oder andere bringt auch dem Weinbauern eine angenehme Erfrischung\u00a0 bei den wenigen Herbstarbeiten im Weingarten.<\/p>\n<p>Im heurigen Herbst haben die vielen Geiztrauben in einem unserer Zweigelt-Weing\u00e4rten zus\u00e4tzliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Schon vor einigen Wochen rief ein Spazierg\u00e4nger an und erkundigte sich h\u00f6flich, was es denn mit den vielen vergessenen Trauben auf sich habe. Und ob er ein paar davon mitnehmen d\u00fcrfe, er w\u00fcrde sie sp\u00e4ter auch bezahlen kommen. (Wenn nur alle so gute Manieren h\u00e4tten, die von unseren Trauben angezogen werden. Nat\u00fcrlich haben wir kein Geld genommen.)<\/p>\n<p>Und vor ein paar Tagen erkundigte sich ein \u00e4lterer Herr aus dem Ort, ob er denn die verbliebenen Geiztrauben ernten d\u00fcrfe, um damit den offenbar nicht besonders gelungenen Hauswein aus den Trauben seiner Gartenlaube zu strecken.<\/p>\n<p>Als Dankesch\u00f6n brachte er kurz darauf einen Korb frisch gepfl\u00fcckter <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Parasol\">Parasol-Pilze<\/a> vorbei, die offenbar dank des milden Novemberwetters immer noch im M\u00f6rbischer Wald zu finden sind.<\/p>\n<p><em>Ein (wie immer) besonders sch\u00f6nes Foto von solchen Trauben gibt es \u00fcbrigens aktuell <a href=\"http:\/\/www.schreiberswein.de\/2009\/11\/28\/wintertroller\/\">hier<\/a> bei Schreiberswein.<\/em><\/p>\n<p><em>Und alle, die sich f\u00fcr eine Zeitungsente aus dem Jahr 2007 zum Thema Geiztrauben interessieren, und die wissen wollen, wer darauf reingefallen ist, k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=294\">hier<\/a> weiterlesen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Seitentriebe der Reben bilden im Sommer, lange nach der Bl\u00fcte der &#8222;richtigen&#8220; Trauben, kleine Tr\u00e4ubchen aus, die sogenannten Geiz(trieb)trauben. Weil diese aber\u00a0einen deutlichen Entwicklungsr\u00fcckstand haben, werden sie bei der Handlese normalerweise nicht geerntet, sondern bleiben an den Reben h\u00e4ngen. Bis in den Winter hinein sind sie verschiedenen Vogelarten eine willkommene Bereicherung ihres Speiseplanes. 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