{"id":103,"date":"2006-10-30T00:11:35","date_gmt":"2006-10-29T22:11:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=103"},"modified":"2006-10-30T00:18:17","modified_gmt":"2006-10-29T22:18:17","slug":"das-erste-grenzhof-weinseminar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/?p=103","title":{"rendered":"Das erste Grenzhof-Weinseminar"},"content":{"rendered":"<p>Schon seit 1998 bin ich nebenbei als Vortragender f\u00fcr Weinseminare t\u00e4tig, aber erst gestern habe ich das erste &#8222;richtige&#8220; Seminar in eigener Sache abgehalten.<!--more--><\/p>\n<p>Unser erstes Grenzhof-Weinseminar war komplett ausgebucht, und wenn nicht kurzfristig drei Teilnehmer krankheitsbedingt absagen h\u00e4tten m\u00fcssen, w\u00e4re es im Verkostungsraum ziemlich eng geworden.<\/p>\n<p>Der erste Programmpunkt war ein knapp\u00a0zweist\u00fcndigen Rundgang durch Pre\u00dfhaus und Keller. Da wir die Ger\u00e4te f\u00fcr die Traubenverarbeitung noch nicht &#8222;eingemottet&#8220; haben,\u00a0konnte ich den Besuchern alle Arbeitsschritte von der Traube bis zum Wein sehr praxisnahe erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nach einer Verkostung von je einem Wei\u00df- und Rotwein der neuen Ernte ging es in unseren Verkostungsraum. Mit Flipchart, Kurzskriptum und nat\u00fcrlich mit dem gemeinsamen\u00a0Probieren von f\u00fcnf Weinen ging ich daran, den Teilnehmern das &#8222;Geheimnis&#8220; des Weinverkostens nahezubringen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend begaben wir uns in ein Restaurant, wo unsere Weine ihre Eignung als hervorragende Speisenbegleiter bei einem vierg\u00e4ngigen Degustationsmen\u00fc unter Beweis stellten.<\/p>\n<p>Etwas versp\u00e4tet startete dann der\u00a0spannendste Teil des Tages, eine Blindverkostung von drei Dreierserien. In der ersten probierten wir unseren Pinot blanc 2005 neben dem 2001er und dem 1990er. Mit dieser Auswahl wollte ich\u00a0zeigen,\u00a0wie sich\u00a0Wei\u00dfweine ver\u00e4ndern, wenn sie\u00a0reifen. Auch wenn es durchaus meine Intention war, die Jungweinfixiertheit mancher \u00d6sterreicher\u00a0etwas zu ersch\u00fcttern, so hat es mich doch verbl\u00fcfft, da\u00df die Mehrzahl blind den 2001er als besten Wein der Serie beurteilt hat.<\/p>\n<p>Die ersten drei Roten sollten eine Diskussion \u00fcber das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis beim Wein ausl\u00f6sen und die Frage aufwerfen, ob es ab einem gewissen Qualit\u00e4tsniveau \u00fcberhaupt noch schmeckbare Qualit\u00e4tsunterschiede oder nur noch stilistische Unterschiede gibt.<\/p>\n<p>Unser Cabernet Sauvignon 2004 (\u20ac 16,-) stand dazu neben dem Cabernet 2004 von Kollwentz (einer meiner Praxisbetriebe und DER Cabernet-Markstein \u00d6sterreichs, \u20ac 34,-) und Chateau Beychevelle 2003 (Bordeaux, 65%CS, 30%ME, 5%CF, rund \u20ac 30,-).\u00a0<\/p>\n<p>In meiner Moderation habe ich versucht, die Unterschiede zwischen den Weinen herauszuarbeiten ohne dabei zu werten. Jeder (gute) Wein hat seine Vorz\u00fcge und jeder Preis(unterschied) hat auch seinen Grund (Bekanntheit des Betriebes oder Gebietes, gute Verf\u00fcgbarkeit im Handel, Prestige, hohe Punktezahlen von Weinkritikern,&#8230;).<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich halte n\u00e4mlich Verkostungen, bei denen Weine &#8222;gegeneinander&#8220; gekostet werden und immer auch ein Sieger gek\u00fcrt wird nicht f\u00fcr besonders sinnvoll. Auch liegt es mir fern, den einen oder anderen Wein als zu teuer zu brandmarken.<\/p>\n<p>Trotzdem war es eine Genugtuung, auch einmal von einer Jury von Nicht-Profis best\u00e4tigt zu bekommen, da\u00df ich mich f\u00fcr unseren 2004er nicht genieren mu\u00df.<\/p>\n<p>Zum Abschlu\u00df gab es Rotweine in verschiedenen Reifestadien. Auf M\u00f6rbisch Rot 2002 (beginnend trinkreif) folgte Cabernet Sauvignon 2000 (trinkreif) und der Cabernet 1994 (sehr reif, aber noch lange nicht am Ende).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit 1998 bin ich nebenbei als Vortragender f\u00fcr Weinseminare t\u00e4tig, aber erst gestern habe ich das erste &#8222;richtige&#8220; Seminar in eigener Sache abgehalten.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-103","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-im-verkauf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/103\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=103"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bernhard-fiedler.at\/weblog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}